Die Alte Nationalgalerie
Die Alte Nationalgalerie wurde als drittes Gebäude auf der Berliner Museumsinsel in der Spree im Jahr 1876 eröffnet, damals noch als Nationalgalerie. Zur Alten Nationalgalerie wurde das Kunstmuseum erst nach seinem Wiederaufbau und der Neueröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg, spätestens jedoch nachdem im Jahr 1968 die Neue Nationalgalerie in Berlin eröffnet wurde. Wie die gesamte Museumsinsel in Berlin, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, wurde auch die Alte Nationalgalerie von den Bomben der Alliierten weitgehend zerstört. In der Alten Nationalgalerie können Gemälde und weitere Kunstwerke aus der Romantik, dem Klassizismus, dem Biedermeier, des französischen Impressionismus und der beginnenden Moderne aus nächster Nähe bestaunt werden. Zu den bekanntesten Künstlern zählen dabei Caspar David Friedrich (Der Mönch am Meer), Adolph Menzel (Eisenwalzwerk), Johann Gottfried Schadow (Prinzessinnengruppe) sowie die Franzosen Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Édouard Manet.
Von der gedanklichen Geburt einer Nationalgalerie in Berlin zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur baulichen Realisierung der heutigen Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel in der Spree vergingen mehrere Jahrzehnte. Erst im Jahr 1866 wurde mit dem Bau der Alten Nationalgalerie begonnen, wobei des dem planenden Architekten Friedrich August Stüler nicht mehr vorbehalten sein sollte, dies mitzuerleben. Nach dem Tod Stülers wurde Johann Heinrich Strack mit der Realisierung der Alten Nationalgalerie betraut. In den Jahren 1939 – 1949 blieb die Alte Nationalgalerie wegen des Zweiten Weltkriegs und des anschließenden Wiederaufbaus vollständig geschlossen.
In den Masterplan, der in den 1990er-Jahren eine Generalsanierung der Museumsinsel in Berlin vorsah und der bis Ende 2009 umgesetzt wurde, war auch die Alte Nationalgalerie eingebunden. Bereits im Dezember 2001 konnte die Alte Nationalgalerie in Berlin als erstes Museum auf der Spree-Insel wiedereröffnet werden, während das Neue Museum beispielsweise erst im Oktober 2009 folgte. Wie im ursprünglichen Bauwerk, sind bei der Alten Nationalgalerie auch heute noch deutlich die Stile des von Stüler und dessen Meister Schinkel geprägten Klassizismus, aber auch der Neorenaissance zu erkennen, wodurch die Handschrift Stracks ersichtlich wird.
| Öffnungszeiten |
| Montag: |
Geschlossen |
| Donnerstag: |
10:00 – 22:00 Uhr |
| Di, Mi, Fr, Sa, So: |
10:00 - 18:00 Uhr |
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| Info: |
Bodestrasse 1-3, 10178 Berlin, +49 (0)30 - 2090-5577 |
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| Eintrittspreise |
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Normal |
Ermäßigt |
| Hauskarte Alte Nationalgalerie: |
8,00€ |
4,00€ |
| Bereichskarte Museumsinsel: |
14,00€ |
7,00€ |
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