Das Neue Museum
Das Neue Museum wurde im Jahr 1855 zwar als zweites der insgesamt fünf Museen auf der Museumsinsel in der Berliner Spree vollendet, ist in der Wahrnehmung vieler Touristen jedoch das jüngste Mitglied des Ensembles. Während z.B. das Alte Museum seine Pforten schon kurz nach Kriegsende öffnete und der Wiederaufbau im Jahr 1966 vollständig abgeschlossen war und auch nach der Generalsanierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts früher wiedereröffnete, sind die Ausstellungen und Exponate im Neuen Museum erst seit Oktober 2009 wieder öffentlich zugänglich. Der Bau des Neuen Museums als Ergänzung zum Alten Museum wurde im Jahr 1841 von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen gegeben und in den Jahren 1843 – 1855 unter der Leitung des Architekten Friedrich August Stüler umgesetzt. Wie beim Alten Museum dominieren auch beim Neuen Museum in Berlin die Elemente aus dem Klassizismus.
Schon einige Jahre vor der offiziellen Fertigstellung des Neuen Museums eröffneten mit der Ägyptischen Sammlung und dem Kupferstichkabinett die ersten Ausstellungen. In den Jahren bis 1859 eröffneten im Neuen Museum in dieser Reihenfolge außerdem die Kunstkammer, die Sammlung Vaterländischer Altertümer, die Gipsabgusssammlung sowie die Ethnographische Sammlung als weitere Ausstellungen. Trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen konnte die weitgehende Zerstörung des Gebäudes und der im Neuen Museum beherbergten Exponate während des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 1943 – 1945 nicht verhindert werden, so dass ein Teilabriss unumgänglich wurde.
Mit dem Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin wurde ab dem Jahr 1997 der britische Star-Architekt David Chipperfield beauftragt. Die Meisterleistung Chipperfields beim Wiederaufbau wurde noch dadurch gekrönt, dass es eine Vielzahl an architektonischen Auflagen zu beachten galt, da die gesamte Museumsinsel im Jahr 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben wurde und dieser Status nicht gefährdet werden durfte. Seit Oktober 2009 sind im Neuen Museum in Berlin nun wieder das Ägyptischen Museums, die Papyrussammlung sowie Exponate aus der Altsteinzeit und der Frühgeschichte der Menschheit zu bewundern. Dazu zählen unter anderem eine Büste der altägyptischen Königin Nofretete oder auch Auszüge aus Heinrich Schliemanns Sammlungen aus dem Alten Troja.
| Öffnungszeiten |
| Sonntag bis Mittwoch: |
10:00 – 18:00 Uhr |
| Donnerstag bis Samstag: |
10:00 - 22:00 Uhr |
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| Info: |
Genthiner Strasse 38, 10785 Berlin - +49 (0)30 26642-4242,
www.neues-museum.de |
| Anfahrt: |
S-Bahn: S1, S2, S25 (Friedrichstraße);
S5, S7, S75, S9 (Hackescher Markt)
U-Bahn: U6 (Friedrichstraße)
Tram: M1, 12 (Am Kupfergraben);
M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus: TXL (Staatsoper);
100, 200 (Lustgarten);
147 (Friedrichstraße) |
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| Eintrittspreise |
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Normal |
Ermäßigt |
| Eintritt: |
10,00€ |
5,00€ |
| Kombi-Tickets: |
| Eintritt plus Führung (1,5 Stunden): |
14,00€ |
9,00€ |
| Eintritt plus Führung (1 Stunde Familienführung): |
12,00€ |
7,00€ |
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