Archiv für Januar 2012

Costa Concordia: Insel-Bewohner besorgt um Tourismus

31. Januar 2012 - Artikel von: admin

Nach der Havarie der Costa Concordia sorgen sich nun die Bewohner der Insel Giglio an der Toskana Küste um den Tourismus – und befürchten, dass er einbricht.

Die Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia in der italienischen Toskana kommt für die Bewohner der Insel Giglio für die kommenden Sommermonate zu einem äußerst schlechten Zeitpunkt. Die Einwohner befürchten nun, dass das Meerschutzgebiet verschmutzt wird und damit der Tourismus einbrechen könnte. Helfen soll ein extra gegründetes Bürgerkomitee.

Die Bergungsarbeiten am Kreuzfahrtschiff Costa Concordia äußern sich als sehr schwierig und sie könnten noch einige Monate – wenn nicht Jahre – andauern. Dies macht vor allem den Einwohnern der Insel Kopfzerbrechen. Daher haben sich rund 200 Bewohner zu einem Bürgerkomitee zusammengetan, welches der stark tourismusabhängigen Insel während der Sommersaison helfen soll.

An Bord des Schiffes befinden sich noch rund 2 400 Tonnen Treibstoff. Läuft dieser aus, hätte dies auf der einen Seite verheerende Folgen für die Umwelt. Auf der anderen Seite wäre die Existenz der Inselbewohner gefährdet. Denn auf der sonst 800-Seeleninsel treiben sich während der Sommermonate rund 5 000 Touristen herum. Diese kommen wegen des kristallklaren Wassers.

Wie das Bürgerkomitee allerdings eine Lösung finden und somit den Tourismus während des Sommers retten will, ist noch nicht bekannt und dürfte sich als sehr schwierig herausstellen.

Ausnahmezustand in Ägypten nach 30 Jahren aufgehoben

24. Januar 2012 - Artikel von: admin

Über 30 Jahre waren sie gültig, die Notstandsgesetze in Ägypten, die es den Machthabern erlaubten, willkürliche Verhaftungen vorzunehmen und Prozesse abzuhalten. Damit ist nun Schluss, denn der herrschende Militärrat hebt den Ausnahmezustand zum Jahrestag der Revolution am Mittwoch auf. Hussein Tantawi, Chef des Militärrates, kündigte die landesweite Aufhebung der Notstandsgesetze in einer Fernsehansprache an, jedoch mit einer Einschränkung. Für Gewaltverbrechen, die er nicht näher definierte, sollen sie weiterhin Anwendung finden.

Die Notstandsgesetze waren nach der Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar al Sadat im Jahr 1981 eingeführt und vom langjährigen Staatschef Mubarak trotz Protesten aufrecht erhalten worden. Immer wieder hatten unzählige westliche Nationen die Aufhebung des Ausnahmezustands verlangt. Ohne Erfolg. Erst im letzten Jahr waren die Notstandsgesetze aufgrund der anhaltenden Demonstrationen noch auf Streiks, Verbreitung von falschen Informationen und Eingriffen in den Verkehr ausgedehnt worden. Und auch sein Versprechen, den Ausnahmezustand vor den Parlamentswahlen abzuschaffen, die im November letzten Jahres abgehalten worden waren, hielt der Militärrat nicht ein.

In Kairo demonstrierten deshalb am Montag erneut hunderte Ägypter vor dem Abgeordnetenhaus. Sie verlangen die Umsetzung der Ziele der Revolution und die endgültige Abgabe der Macht des Militärrates an das Volk. Ob die Aufhebung des Ausnahmezustands ein erster Schritt in diese Richtung war, wird sich spätestens bei den Präsidentschaftswahlen Ende Juni zeigen.

Gesundheitsurlaube sind der neue Trend

14. Januar 2012 - Artikel von: admin

Immer mehr Menschen, die ihren Urlaub in Deutschland verbringen, sind an Gesundheitsurlauben interessiert. Laut der Zahlen der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) wollen inzwischen neun Prozent aller Menschen, welche in der Bundesrepublik ihren Urlaub verbringen, etwas für sich und ihre Gesundheit tun. Diese Reisenden sind dafür bereit, auch deutlich mehr Geld für eine Übernachtung auszugeben als sonstige Urlauber. Zahlt der durchschnittliche Urlauber in Deutschland 99 Euro pro Nacht, so gibt der Gesundheitstourist gleich 154 Euro aus. Für die Anbieter solcher Gesundheitsreisen sind dabei die ausländischen Gäste besonders lukrativ. Während Deutsche meist nur ihren Ehepartner mitbringen, bringen die ausländischen Besucher, die in den letzten Jahren aus 173 Ländern anreisten, meist noch ihre ganze Familie mit.

Laut DZT wird die Zahl der Gesundheitsurlauber auch künftig noch zunehmen. Reisen bleibt für die Deutschen ohnehin im Trend. 2012 dürfe sich die Reisebranche auf ein Wachstum von zwei bis drei Prozent einstellen, prophezeit DZT-Chefin Petra Hedorfer. Hoch im Kurs stehen dabei vor allem Städtereisen. In Deutschland wollen die Menschen dabei vor allem Berlin und München besuchen. Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise hat dabei kaum negativen Einfluss auf die Reiselust der Europäer. 70 Prozent der Menschen der Europäischen Union erklärten, sie wollten unbeeindruckt von den gegenwärtigen Problemen dennoch verreisen.

Im Winter lockt der Schwarzwald

02. Januar 2012 - Artikel von: admin

Urlaub in Deutschland ist beliebt und abwechslungsreich: Das Angebot reicht von Küstenlandschaften über interessante Städte und Kurorte bis hin zu vielfältigen Bergpanoramen. Im Sommer wie im Winter zieht es Besucher in deutsche Mittelgebirge wie den Schwarzwald. Im Südwesten Baden-Württembergs gelegen, ist die Region ländlich geprägt. Naturschönheiten wie die Triberger Wasserfälle oder die Naturschutzgebiete um den Feldberg oder die Wutachschlucht sind im Winter begehrte Ausflugsziele.

Skifahren auf dem Feldberg
Sobald der erste Schnee den Scharzwald in eine romantische Winterlandschaft verwandelt, tummeln sich um den Feldberg Wintersportler. Der höchste Gipfel des Schwarzwaldes ist 1.493 Meter hoch. Er gilt neben den Deutschen Alpen als bundesweit einziges alpines Gebiet. Von dort oben führen 55 Pistenkilometer ins Tal. Skifahrer und Snowboarder können sich auf Abfahrten aller Schwierigkeitsstufen messen. Die längste Strecke, die Rothaus Abfahrt, ist mehr als vier Kilometer lang. Sie wird laut ADAC als leicht eingestuft und ist dadurch auch für Anfänger geeignet. Neben Skilaufen lockt die Region auch mit Schneeschuhwanderungen, schönen Rodelbahnen oder einem Netz an Langlauf-Loipen.

Wellness im Schwarzwald
Doch Eis und Schnee ist nicht jedermanns Sache. In der kalten Jahreszeit werden die Thermen und Bäder im Schwarzwald von vielen Wellness-Liebhabern besonders gerne besucht. Dort locken ein Bad in bis zu 36 Grad Celsius warmen Wasser sowie Massagen und andere Anwendungen. Der Süden Deutschlands ist mit einem besonders großen Vorkommen an staatlich anerkannten Mineral- und Thermalquellen gesegnet. Das Heilwasser wirkt dank der darin gelösten Minerale wie Calcium, Natrium, Jod und Magnesium belebend und kann Schmerzen lindern. Ein besonders schöner Rückzugsort ist die Therme Vita Classica in Bad Krozingen. Sie liegt im hügeligen Markgräflerland. Seit mehr als hundert Jahren wird hier gebadet. In den zwei Außen- und sechs Innenbecken, der Saunalandschaft oder mehreren Wellnessbädern wird Schwarzwald-Urlaubern Abschalten leicht gemacht.

Auch Hotels im Schwarzwald haben sich auf Wellness spezialisiert. Im Wellnesshotel Lauterbad werden die Gäste mit einer gelungenen Mischung aus Tradition und Moderne verführt. Seit mehr als dreißig Jahren befindet sich das Haus in Familienbesitz. Der weitläufige Spa-Bereich, die sogenannte Lauterbad Therme bietet auf mehr als 1.700 Quadratmetern alles, was man zum Entspannen braucht: Eine großzügige Sauna- und Poollandschaft, Beautyfarm, Ruheräume oder einen Fitnessbereich.