CRM mit interessanter Studie über Reisemedizin
09. November 2010 - Artikel von: Thomas Stern
Die hygienische Situation in Hotels und Destinationen in aller Welt wird immer besser. Mit dieser These lässt sich eine in der Branche viel beachtete Studie überschreiben, die das renommierte Centrum für Reisemedizin (CRM) erarbeitet hat. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Fachzeitschrift “Ärzte-Zeitung” vorgestellt und im Detail erläutert.
Als wichtigste Erkenntnis führen die Reisemediziner die Tatsache an, dass Touristen im Urlaub, egal ob Kurzstrecke oder Fernreise, im Vergleich zu Auswanderern, die sich vorübergehend in ihrer einstigen Heimat aufhalten, allgemein weniger anfällig für Erkrankungen aller Art seien. Begründet wird diese nicht unbedingt erwartete Feststellung damit, dass in den Hotels oft eine bessere Hygiene gegeben sei als in privaten Unterkünften und sich Touristen gewissenhafter mit eventuellen gesundheitlichen Risiken im Urlaub auseinandersetzten.
Beispielsweise würden Impfempfehlungen oder ähnliche Vorsorgemaßnahmen von Rückkehrern häufig unterschätzt und daher vernachlässigt. Das CRM betont in seiner Studie jedoch ausdrücklich, dass Rückkehrer nach jahrelanger Abwesenheit in den meisten Fällen nicht mehr über die “natürliche” Immunität gegen bestimmte Krankheiten hätten, die in der früheren Heimat verbreitet seien. Unter dem Strich hat die Studie des CRM ergeben, dass Touristen aus den genannten Gründen tendenziell weniger anfällig für Krankheiten im Ausland sind als Menschen, die sich auf Besuch bei Verwandten oder Freunden im Herkunftsland befinden.
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