Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg
17. April 2012 - Artikel von: Tom Star
Die deutsche Hauptstadt Berlin verzeichnet jedes Jahr aufs Neue Besucherrekorde. Neben internationalen Touristen reisen auch Urlauber aus Deutschland gerne für eine Städtereise in die pulsierende Metropole. Highlights für Kultururlauber sind die vielen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die ehemalige Berliner Mauer oder das Brandenburger Tor sowie die umfangreiche Museumslandschaft. Junge Reisende schätzen hingegen die tollen Shoppingmöglichkeiten, die angesagten Szenelokale sowie die nie schlafende Partyszene. Da die Metropole Berlin als besonders günstig, kulturell vielseitig und sehr gegensätzlich beschrieben wird, ist sie als Reiseziel für jede Zielgruppe interessant.
Damit Reisende Berlin in Zukunft noch schneller erreichen können, befindet sich ein neuer Großflughafen im Bau. Anfang Juni 2012 wird der Luftverkehr an den Flughäfen Tegel und Schönefeld eingestellt und der neue Großflughafen Berlin-Brandenburg eröffnet. Hierfür wird auf dem Gelände des Flughafens Schönefeld, südlich der Hauptstadt, bereits seit Längerem fleißig gebaut. Der zukünftige Flughafen Berlin entsteht unmittelbar neben dem bestehenden Flughafen Schönefeld, mit direkter Anbindung an die Stadtautobahn 113.
Der neue Flughafen von Berlin mit der internationalen Kennung BER soll den Zusatznahmen Willy Brandt tragen und ein internationales Luftkreuz werden. Anstatt mit zwei kleinen Flughäfen soll Berlin in Zukunft mit dem Großflughafen an den Flugverkehr angebunden werden, wodurch mehr Passagiere als bisher abgefertigt werden können. Weiterhin wird der Flugplan innerhalb Europas sowie nach Asien und in die USA weiter ausgebaut. Zahlreiche Airlines wie Lufthansa, Air Berlin oder Germanwings werden den neuen Flughafen von Berlin für ihre Flüge nutzen.
Damit dieses Großprojekt gelingt, arbeiten derzeit mehr als 5000 Menschen auf dem Gelände. Es entstehen zwei Start- und Landebahnen, ein neues Terminal mit mehreren Check-In-Schaltern, eine neue Einkaufsmeile sowie eine Anbindung an den Schienenverkehr. So werden im Untergeschoss der Empfangshalle in Zukunft zusätzlich zur S-Bahn auch Regionalzüge und Fernzüge halten. Damit die Eröffnung im Juni wie geplant stattfinden kann, werden derzeit Probeabläufe durchgeführt und die vielen elektronischen Anlagen getestet. Zudem muss der Ausbau der Restaurants und Shops noch beendet werden.
