Fahrradurlaub – Tipps zur richtigen Vorbereitung
12. April 2012 - Artikel von: Tom Star
Hurra, hurra, die Ferien sind da! Und endlich einmal Zeit, sich aktiv zu bewegen – mit dem Fahrrad! Der Fahrradurlaub ist in den letzten Jahren im Aufwärtstrend begriffen und findet immer mehr Anhänger, die sich immer wieder dafür entscheiden. Kein Wunder, hier wird das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden: Es ist möglich, auf relativ kostengünstige Art und Weise eine Rundtour durch verschiedene Regionen eines Landes zu unternehmen, dabei an der frischen Luft zu sein und sich zu bewegen. Außerdem ist solch ein Urlaub mit der ganzen Familie möglich. Schon kleine Kinder können mitreisen, sie fahren einfach im Fahrradanhänger mit. Natürlich dürfen die Strecken dann nicht zu lang gewählt werden.
Die Vorbereitung zu Hause
Wer bislang immer nur gemütlich durch die Stadt geradelt ist, wird sicherlich vor Beginn des Fahrradurlaubs noch einige Besorgungen machen müssen. Das beginnt bei der Fahrradkleidung. Bereiten Sie sich auf alle Eventualitäten vor, auf schönes Wetter und auf Regen, auf Wind und Sonnenschein. Denken Sie an Regenjacke, Helm, evtl. Handschuhe, Sonnenbrille und Sonnenschutz für die Haut. Vielleicht muss auch noch in eine gute Fahrradtasche investiert werden, damit in den Ferien auf der Tour alles verstaut werden kann. Schauen Sie sich im Internet die Foren an, hier werden Erfahrungen weitergegeben und Sie vermeiden Fehlkäufe. Denn nicht alle Produkte fallen in die Kategorie “empfehlenswert”.
Zur Vorbereitung zu Hause gehört natürlich auch die Überprüfung des eigenen Fahrrads, sofern dieses mitgeführt werden soll. Ist das Anmieten geplant, sollte der Drahtesel vor der Tour natürlich ebenfalls überprüft werden. Checken Sie Gangschaltung und Bremsen, Beleuchtung und Reifen am Fahrrad gründlich.
Das Fahrradzubehör
Wenn Sie auf Tour gehen wollen, dann ist das Fahrrad allein nicht ausreichend. Es kommt auch auf das Zubehör an. Denken Sie unbedingt an einen Ersatzschlauch und die Luftpumpe, damit Sie im Reparaturfall selbst Hand anlegen können. Dazu gehört natürlich auch das entsprechende Werkzeug. Dieses ist als Miniwerkzeug im Handel erhältlich und damit sehr praktisch. Es kann ganz einfach in den Satteltaschen verstaut werden – am besten so, dass es jederzeit griffbereit ist. Apropos Mini: Nahezu alles ist im Miniformat erhältlich. Das gilt auch für die die Luftpumpe. Die Minipumpe ist ebenso leistungsstark, wie ihre große Schwester, aber gerade für längere Touren einfach praktischer. Sie nimmt eben deutlich weniger Platz weg.
Und sonst noch?
Nicht nur die Fahrräder sollten perfekt vorbereitet sein, sondern auch Sie selbst. Dazu gehört etwa, dass Sie sich mit Radwanderkarte und evtl. GPS ausrüsten. Vergessen Sie auf keinen Fall das Handy – und das Ladekabel – einzustecken. Auch wenn das Netz nicht überall gut ist, so kann das Mobiltelefon doch im Ernstfall Leben retten – oder einfach nur zu nächsten Ort, wenn ein Taxi gerufen wird. Schließlich kann es durchaus vorkommen, dass Sie sich völlig verfahren. Schauen Sie sich daher die zu fahrende Strecke am besten schon einmal vorher an und verlassen Sie sich nicht allein darauf, dass die Wege schon beschildert sein werden. Denken Sie auch an nötige Impfungen, falls Sie in Länder reisen, in denen mehr als die üblichen Impfungen angeraten werden. Für längere Touren kann es nötig werden, ein Visum speziell für Urlauber zu beantragen, das ist aber davon abhängig, in welches Land Sie reisen. Wichtig ist zudem, dass der Reisepass noch gültig ist. In Ländern, in denen ein solcher verlangt wird, wird meist von einer Mindestgültigkeit von drei Monaten ausgegangen.
