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1.800 Jahre alte Gräber in Ruinenstadt Teotihuacan in Mexiko entdeckt

06. August 2010 - Artikel von: Thomas Stern

Die Ruinenstadt Teotihuacan in Mexiko liegt knapp 50 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Mexico-City und gehört bereits seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mit einem sensationellen Fund könnte die Ruinenstadt Teotihuacan für Touristen beim Mexiko Urlaub künftig noch interessanter werden. Die Archäologen, die aktuell mit Grabungen in Mexiko beschäftigt sind, haben ihre Begeisterung für das UNESCO Weltkulturerbe in jedem Fall wieder ganz neu entdeckt.

Unter dem Quetzalcoatl Tempel, dem wohl wichtigsten Bauwerk in Teotihuacan, sind die Archäologen in zwölf Metern Tiefe auf einen bisher unbekannten Tunnel gestoßen, der allem Anschein nach zu einer Grabkammer führt. Die Archäologen gehen davon aus, dass die Grabkammer schon vor 1.800 Jahren angelegt und seither nicht mehr betreten wurde. Diesen Schluss lässt ein großer Stein zu, mit dem der Zugang zur Grabkammer verschlossen ist. Mehrere hochwertige Beigaben weisen außerdem darauf hin, dass unter dem Quetzalcoatl Tempel ein oder mehrere große Herrscher ihre letzte Ruhe gefunden haben, weshalb der Fund in Mexiko von den Archäologen bereits mit den Pyramiden in Ägypten verglichen wird.

Mexiko zählt für deutsche Touristen bei den Fernreisen zu den favorisierten Zielen. Ausflüge zu den Ruinen in Teotihuacan werden besonders gerne im Zusammenhang mit Mexiko Städtereisen in Mexico-City gebucht. Teotihuacan gilt aufgrund seiner einstigen Bedeutung für den Kontinent als das “Rom Amerikas” und war letztmals vermutlich im 7. Jahrhundert bewohnt.