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Lanzarote

Lanzarote ist die viertgrößte der Kanarischen Inseln. Der vulkanische Ursprung der Insel ist unübersehbar, Lavafelder unterschiedlichen Alters prägen die Landschaft. Im Südwesten erstreckt sich der Timanfaya Nationalpark mit den Feuerbergen, 32 Vulkankegel, die bei einem 6 Jahre dauernden Vulkanausbruch von 1730 bis 1736 entstanden sind. Eine Busrundfahrt führt durch die erkalteten Lavaseen, an deren Stelle sich einstmals die fruchtbarsten Landstriche Lanzarotes befanden. An die Feuerberge grenzt das Weinanbaugebiet La Geria, dessen Hänge von einer Lapilli- Schicht, den Resten des Ascheregens der Vulkanausbrüche bedeckt sind. Die hier vorwiegend aus den Rebsorten Malvasier und Moscatel hergestellten, ausgezeichneten Weine können in vielen Bodegas verkostet werden.

Wegen der kargen Lavaböden und der geringen Niederschläge ist die Flora und Fauna Lanzarotes sehr karg. In Guatiza hat der einheimische Künstler Cesar Manrique einen Kakteengarten der besonderten Art angelegt. Eine alte Windmühle thront über dem Garten, hier findet man noch Spuren des alten Handwerks und bei günstiger Witterung kann man die Mühle in voller Aktion beobachten.

Cesar Manrique ist nicht nur als Künstler auf der ganzen Insel bekannt, sein Name steht vor allem für die Bewahrung der ursprünglichen Struktur von Lanzarote. Hier gibt es, anders als auf den Nachbarinseln, keine Bausünden in Form von Betonklötzen, auf Lanzarote fügen sich auch die Touristenzentren harmonisch in die Architektur der Umgebung ein. Seine Werke, darunter ein Konzertsaal in einer Lavahöhle und ein Aussichtspunkt im Norden von Lanzarote, gehören zu den größten Sehenswürdigkeiten der Insel.

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