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Mohammed Ali Moschee

Sie ist eine Art Wahrzeichen Kairos. Die Mohammed Ali Moschee, auch Alabaster Moschee genannt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Mächtig thront sie mit ihren Kuppeln und Minaretten auf einem Hügel über Kairo und ist von vielen Plätzen der Stadt aus zu sehen. Eine Hauptkuppel wird von vier kleinen Kuppeln umgeben. Zusammen symbolisieren sie die fünf, die magische Zahl des Orients: Sie bezieht sich auf die fünf Säulen des Islam. Sie beinhalten die 5 Gebote für jeden Moslem: fünf Mal am Tag zu beten, das Bekenntnis zu dem einen Gott Allah und seinem Propheten Mohamed, Almosen an Bedürftige zu spenden, Ramadan zu feiern und einmal im Leben eine Reise nach Mekka zu unternehmen. Wie in jeder Moschee so muss man auch hier am Eingang die Schuhe ausziehen. Frauen mit kurzärmliger Kleidung oder kurzen Röcken oder Hosen müssen einen grünen Umhang, der Arme und Beine verdeckt, überziehen. Als Erstes gelangt man in einen Innenhof mit einer alten Brunnenanlage, wo sich die Betenden früher die Füße wuschen. In diesem Hof befindet sich auch eine sehr schöne von Franzosen gestaltete Uhr. Sie gelangte im Tausch gegen einen ägyptischen Obelisken, der nun auf dem Place de la Concorde in Paris steht, nach Kairo. Besonders schön und prächtig ist das Innere der Moschee, die mit roten Teppichen ausgelegt ist. Man kann sich hier am besten mit seinem Reiseführer ein paar Minuten niederlassen und die Größe und ebenmäßige Gestaltung, die immer wieder die Zahl Fünf wiederholt, auf sich wirken lassen. Tritt man vor das Portal das Moschee hat man noch dazu einen herrlichen Blick über Kairo.

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