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Senegal

Die Republik Senegal liegt im Westen Afrikas an der Küste des Atlantischen Ozeans und ist das westlichste Land Afrikas. Bis 1960 war der Senegal eine französische Kolonie, daher ist die heutige Amtssprache Französisch. Die Hauptstadt des Senegal ist Dakar, eine bedeutende Hafenstadt am Atlantik mit knapp 2,4 Millionen Einwohnern. Die Stadt ist der Zielort der Rallye Dakar, die bekannt ist sie zudem für ihren großen Leuchtturm. In Dakar gibt es zahlreiche Museen, ein bekanntes Ausflugsziel ist die ehemalige Sklaveninsel Gorée vor der Küste Dakars. Die Küste im Umland der Stadt besteht aus malerischer Felsküste und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Die Landschaft des Senegals besteht fast ausschließlich aus Ebenen, nur im Südosten des Landes gibt es ein Gebirge. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit des Senegals ist der Lac Retba, ein extrem salzhaltiger See an der Küste, der, verursacht durch eine Bakterienart die in ihm lebt, rosa ist. Am See wird Salz abgebaut, das sich an dessen Ufern auftürmt. Der Süden der Atlantikküste des Senegals ist aufgrund seiner ausgedehnten Sandstrände ein beliebtes Ziel für Touristen. Hier gibt es ausgedehnte Mangrovenwälder und viele andere Pflanzenarten. Im Senegal gibt es aber auch mehrere Nationalparks, in denen man an Safaris teilnehmen und die vielfältige Tierwelt Afrikas kennenlernen kann. Ein Rückzugsort für europäische Zugvögel ist der Nationalpark von Djoudj, hier leben über 300 verschiedene Vogelarten. Insgesamt gehört der Senegal zu den touristisch am besten erschlossenen Ländern Afrikas.