Pauschalreisen | Nur Hotel | nur Flug

Kalender aufrufen
Kalender aufrufen
Erweiterte Suche »

Barcelona

Ein paar Skaterfreunde von uns hatten mal wieder die Idee eine Metropole auf Inlineskates zu entdecken. Paris hatten wir schon ein paar Male auf diese Weise erkundet, und aufgrund einiger Empfehlungen und Tipps von anderen Skatern kamen sie nun auf Barcelona. Wir waren sofort Feuer und Flamme! Zumal wir diesen Kurztrip auch mit unserem Sommerurlaub in Gruissan (Südfrankreich) verbinden konnten.

Wir fanden Flüge für Mitte August diesmal bei der Lufthansa (Europa-Ticket für 99 Euro), und los ging’s mit inesgesant 6 Leuten in eine wirklich faszinierende Metropole. In Barcelona gelandet, überlegten wir erst ein Taxi zu nehmen, aber da die Taxifahrer horrende Preise aufgerufen haben, entscheiden wir uns doch den Busbahnhof zu suchen, und siehe da nach ein paar Metern war es ausgeschildert.

Das Appartement, welches wir übers Internet gebucht hatten, sollte sehr zentral in der gotischen Altstadt in der Nähe des Placa de Catalunya liegen, nahe der Metrostation Catalunya. Die Straße im „multikulterellen“ Viertel, so war es in der Appartementbeschreibung zu lesen, haben wir erstaunlicherweise recht schnell gefunden. „Als Frau möchte man hier nachts nicht alleine lang gehen“, war mein erster Gedanke! Die Eingangstür zu unserem Appartment war versteckt zwischen den türkischen Läden, jüdischen Gemüsehändlern und indischen Imbissen und lud nicht gerade zum Klingeln, geschweige denn zum Öffnen ein. Der Appartement-vermittler öffnete und erschien recht vertrauenswürdig und nett. So folgten wir ihm hinein und stiegen hinter ihm die extrem schmale Treppe hoch. Dort angekommen war das Appartment aber recht nett gestaltet, wenn auch etwas kleiner als wir uns vorgestellt hatten. Es gab sogar 2 kleine Balkone und eine Dachterrasse, zu der eine noch schmalerer Treppe hinaufführte. Die Terrasse lud aber nicht wirklich zum Entspannen ein, da sie umgeben war von einem Antennenwald und nicht gerade gemütlich war. Als erstes haben wir dann ein paar Kleinigkeiten in einem der „multikulterellen“ Läden eingekauft, damit wir für die nächsten Tage dann auch etwas zu essen zum Frühstück hatten. Die nächste Aktion war, wie sollte es anders sein: Skates an und los! Es galt Barcelona zu entdecken.

Wir skateten so also erstmal die bekannteste Rambla runter zum Hafen, obwohl skaten eher übertrieben war, da es so extrem voll war, das man kaum rollern konnte.

Am Hafen angekommen lockerten sich aber die Menschentrauben langsam auf. und man hatte einen wunderbaren Blick aufs Meer, die Strandpromenade mit dem berühmten goldenen Riesenfisch und dem kleinen Stadtstrand. Das war wirklich ein Traum – hier wollten wir gleich morgen wieder her kommen! Wir sind dann noch etwas weiter durch die Stadt gerollert, haben uns erstmal etwas umgesehen und die Stadt auf uns wirken lassen. Abends sind wir dann noch um die Ecke zum Essen gegangen und sind totmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag haben wir Pläne geschmiedet, was wir uns noch alles angucken möchten. Natürlich waren sämtliche Gaudi Gebäude auf dem Plan, der Gaudi Garten und eine Seilbahnfahrt auf den kleinen Stadtberg. Und am Abend war natürlich die Stadt-Skatetour, die dort jeden Freitag im Sommer stattfindet. Tagsüber haben wir uns dann erstmal getrennt. Wir sind dann zu Fuß gestartet, haben uns die riesige Markthalle angesehen, in der man ALLES bekommen konnte, was das Herz begehrte und das im Überfluß! Diese unglaubliche Vielfalt, die bunten Farben und das ebenfalls bunte Treiben ist einfach nur beeindruckend anzusehen.

Man könnte nur hier einen ganzen Tag nur mit Staunen, Gucken und Probieren verbringen!

Leider fiel die Skatetour am Abend buchstäblich ins Wasser. Wir haben es uns dann in einem Restaurant gemütlich gemacht und uns auf den nächsten Tage gefreut, an dem dann auch wieder die Sonne schien.

So ging’s dann wieder los auf Skates – leider waren die bekannten Gaudi-Häuser allesamt extrem überfüllt und die Menschenschlangen gingen bis weit auf die Straße. So entschieden wir uns nur davor ein paar Fotos zu machen und weiter zum Gaudi-Park (Parc Guell) zu rollern, den wir leider nicht sofort gefunden haben und den man nur, wie sich später rausstellte, duch einen extremen Anstieg erreichen konnte. Aber neugierig, wie wir waren, haben wir uns da natürlich hoch gekämpft! Als der Park anfing haben wir uns unsere Skates ausgezogen und sind dort ein bisschen mit Flip Flops umher gewandert. Der Park ist sehr schön gemacht und mit vielen hübschen Skulpturen, interessanter Architektur und Mosaiken geschmückt. Alles getreu dem Gaudi Motto: möglichst nah an das Design der Natur zu kommen.

Auf dem Rückweg gehörte die Sagrada di Familia natürlich auch zum Pflichtprogramm: Gaudis berühmtestes Gebäude „eine Predigt in Stein“. Von außen war die Kirche mehr als beeindruckend anzusehen, obwohl immer noch Baugerüste den Gedanken Gaudis stützten, dass mehrere Generationen an dieser Kirche bauen sollten. Demnach ist sie immer noch nicht vollendet. Leider haben wir uns verlocken lassen, die Kirche von innen anzusehen, was sich als Touristenfalle rausstellte, da von innen eine komplette Baustelle zu sehen war. Keine beeindruckenden Skultpturen oder Details – alles verdeckt mit Planen, Werkzeugen und Staub.

Im Anschluß an das Kulturprogramm sind wir dann am Nachmittag zum Strand runtergerollert, haben uns dort ausgeruht, gebadet und es genossen, sich mitten in der Stadt in Badekleidung zu sonnen und zu entspannen. Abends sind wir dann wieder lecker essen gegangen. Die Auswahl an Restaurants ist dort wirklich immens, und die Entscheidung fällt immer schwer, egal ob man nun einen Tipp aus dem Reiseführer sucht und nicht findet oder spontan losgeht! Im Anschluß an das Essen sind wir dann noch zu den abendlichen bekannten Wasserspielen gefahren, die mit Ihren Lichteffekten und der Musikuntermalung einen bleibenden Eindruck bei allen hinterlassen haben. Am folgenden Tag haben wir noch einen kleinen Ausflug auf den Stadtberg (mit Seilbahn!) unternommen, von welchem man einen phantastischen Blick über die Stadt, aufs Meer und den Hafen hat. Ansonsten haben wir den Tag mit Bummeln und ein bisschen skaten verbracht. Abends wollten wir dann noch das Nachtleben am Yachthafen erkunden. Voll guter Laune und Tanzlust startete unser Vorhaben und hielt solange an, bis ich feststellte, dass mir auf einmal 100 Euro fehlten. Ich hab bis heute keine Ahnung, ob bzw. wo sie mir geklaut wurden... Jedenfalls war dann leider der letzte Abend gelaufen.

Der nächste Tag war dann auch schon unser Abschied aus Barcelona. Mit unglaublich schönen Eindrücken, einer absoluten Reizüberflutung und einigen wunderbaren Kulturerlebnissen im Gepäck ging es dann für unsere Freunde zurück nach Hamburg und für uns weiter mit der Bahn nach Gruissan – absolutes Konratsprogramm, wie sich später rausstellte.

Ein Vorhaben ist uns allen nach diesem Kurztrip geblieben: Barcelona – wir kommen wieder! Dann allerdings passe ich besser auf mein Geld auf!

Module nach Content

Ihre Vorteile bei STERN TOURS

  • Spezialist seit 1998
  • Top Service
  • Riesen Auswahl
  • Individuelle Beratung
twitter youtube
Merkzettel