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Reise Istanbul

Istanbul gehört zu den bekanntesten Städten der Türkei - und wird daher von so manchem auch fälschlicherweise für die Hauptstadt des Landes gehalten. Es ist auf alle Fälle die größte türkische Metropole und zugleich die einzige, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Denn Istanbul liegt am europäischen und asiatischen Teil des Bosporus.

Ein Teil der Faszination, den die Stadt auch heute noch auf Reisende ausübt, liegt in der Vergangenheit. 660 vor Christus wurde sie als Byzanz gegründet, und wurde rasch ein wichtiges Handelszentrum. Zwischenzeitlich hieß sie Nova Roma (neues Rom), dann Konstantinopel. Erst 1930 erhielt sie ihren heutigen Namen, Istanbul.

Klima und Anreise

Das Klima in der Stadt ist mild bis feucht. Zwischen Mai und Oktober liegen die Höchsttemperaturen im Mittel bei mehr als 20 Grad. Über zwei internationale Flughäfen ist Istanbul problemlos zu erreichen. Besucher, kommen in der Stadt am besten mit den zahlreich vorhandenen gelben Sammeltaxis (Dolmus) oder per Bus voran.

Sehenswertes

Besondere Anziehung üben die zahlreichen kunsthistorischen bedeutenden Bauwerke der Stadt aus. Das längste davon ist die Theodosianische Landmauer aus dem 5. Jahrhundert. Sie nimmt am Goldenen Horn ihren Anfang und führt bis zum Marmarameer. Einige Historiker sehen in ihr eine der besten Befestigungsanlagen der Welt. Nachdem die Mauer eine Zeit lang dem Verfall ausgesetzt war, nutzten Bürger sie als Steinbruch. Ende der 1990er wurde damit begonnen, die Landmauer wieder instand zu setzen.

Noch bekannter ist wohl die Hagia Sophia. Übersetzt bedeutet der Name Sophienkirche - sie war wichtiges Gotteshaus der Orthodoxen, dann eine Moschee und dient heute als Museum. Um 325 begann der Bau. Charakteristisch für die Hagia Sophia ist ihre Kuppel, deren Grundfläche so groß wie ein Fußballfeld ist. Dieses Gotteshaus diente als Vorbild für die Errichtung weiterer Kirchen.

In der Nähe der Hagia Sophia findet man Yerebatan Sarnýcý, den Versunkenen Palast. Die unterirdische Zisterne aus dem 6. Jahrhundert beeindruckt durch ihre Säulen.

Doch auf andere Weise lässt sich in die Kultur eintauchen, auf den Basaren der Stadt. Speisen gibt es in reichlicher Auswahl, geprägt durch türkische, kurdische, kaukasische, jüdische oder griechische Einflüsse. Besondere Spezialitäten sind Lokum (Konfekt), Korec (gegrillte oder gebratene Innereien) und Boza (ein alkoholisches Getreidegetränk).

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