Faszination Vietnam
Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: Ankunft in Hanoi-Ha Long-Bucht
Ankunft am Airport in Hanoi und anschließend Überlandfahrt über die Stadt Bac Ninh zur Ha Long-Bucht. Übernachtung in Ha Long.
Tag 2: Ha Long-Bucht-Hanoi
Nach dem Frühstück im Hotel folgt ein vierstündiger unvergesslicher Bootsausflug zwischen verkarsteten Kalksteininseln der weltberühmten Ha Long-Bucht. Eine bizarre Welt von 3000 Inseln mit bis zu 100 Meter hohen Karstfelsen, unzähligen Grotten und kleinen Stränden bildet die einmalige Kulisse für Ihre Tour. Besuch der Thien Cung Grotte. Mittagessen mit frischen Meeresfrüchten an Bord. Weiterfahrt in der Ha Long-Bucht vorbei an Kampfhähneinsel, Urneinsel und Steinhundeinsel. Rückfahrt nach Hanoi. Übernachtung in Hanoi.
Tag 3: Stadtbesichtigung in Hanoi
Frühstück im Hotel. Ganztägige Besichtigung in Hanoi. Hanoi ist Vietnams Hauptstadt, eine Stadt voller Seen, schattiger Boulevards und öffentlicher Parks. Es ist eine sehr reizvolle Stadt mit Gebäuden im französischen Stil und weniger Verkehr im Vergleich zu anderen Großstädten in Asien. Die heutige Stadtrundfahrt führt Sie unter anderem auf die Einsäulenpagode, das Ho-Chi Minh-Mausoleum mit seinem Stelzenhaus den Tempel der Literatur und das Ethnienmuseum. EIN-PFAHL-PAGODE: sie wurde von Kaiser Ly Thai Tong errichtet, der von 1028 bis 1054 regierte. Sie ist aus Holz erbaut und steht nur auf einem Steinpfeiler, wobei ihre Bauweise an eine Lotosblüte erinnern soll. LITERATURTEMPEL: Kaiser Ly Thanh Tong ließ den Tempel 1070 erbauen und widmete ihn Konfuzius mit der Absicht Geisteswissenschaftler und Literaten zu ehren. HO CHI MINH MAUSOLEUM: der Tradition Lenins und Stalins vor ihm und Maos nach ihm folgend, ist Ho Chi Minhs letzte Ruhestätte ein gläserner Sarg im berühmten Ho Chi Minh Mausoleum. (Montags und Freitags geschlossen). HO CHI MINH HAUS: ein Holzhaus, in dem Ho von 1958 bis zu seinem Tod 1969 lebte. Es ist im Stil der ethnischen Minderheiten Vietnams erbaut und wurde so belassen, wie es Ho verlassen hat. Anschließend Besuch des Museums der ethnischen Minderheiten. ETHNIENMUSEUM: das 1997 eingeweihte Museum stellt den Lebensraum, Kostüme und Handwerk der vietnamesischen Minderheiten vor liegt abseits vom Zentrum. (Montags geschlossen). Am Nachmittag besuchen Sie das Historische Museum, Hoan Kiem See mit Tempel des Jadebergs und das Opernhauses. Anschließend haben Sie einstündige Fahrt mit dem Fahrradrikscha zur Besichtigung des Altstadtviertels. HISTORISCHES MUSEUM: das ehemalige ‚Musée de l’École d’Extrême Orient’ ist ein Stahlbetonbau aus dem Jahr 1930. Die Ausstellungsstücke beinhalten Kunstgegenstände aus der turbulenten Geschichte Vietnams, z.B. aus der Frühgeschichte, proto-vietnamesische Zivilisationen, aus der Dong Son-Kultur, der Oc-Eo-Kultur und dem Königreich der Khmer. (Montags geschlossen). HOAN KIEM SEE (der Schwertsee): Der kleine Hoan Kiem See liegt direkt im Herzen der Stadt. Die Legende besagt, dass Kaiser Le Thai To in der Mitte des 15. Jahrhunderts vom Himmel ein magisches Schwert erhielt, mit dem er dann erfolgreich die Chinesen aus Vietnam vertrieb. Als er später mit einem Boot diesen See befuhr, packte eine riesige Schildkröte das Schwert und verschwand damit. Seither heißt der See „See des zurückgegebenen Schwertes“. OPERNHAUS: ein prächtiges, 1911 erbautes Opernhaus mit 900 Sitzplätzen. Am Abend genießen Sie die Vorführung des Wasserpuppentheaters. WASSERPUPPENTHEATER: dies ist eine faszinierende Kunstform aus dem nördlichen Vietnam und in Hanoi kann man diese Kunst am besten sehen. Am Ufer des Hoan Kiem Sees befindet sich das öffentliche Wasserpuppentheater. Übernachtung in Hanoi.
Tag 4. Flug Hanoi-Hue VN241 06:30-07:40 oder VN245 12:40-13:50
Frühstück im Hotel. Transfer zum Noi Bai Airport für den Inlandsflug von Hanoi nach Hue mit halbtätiger Besichtigung von Hue mit zwei Kaisergräbern von Tu Duc und Khai Dinh. Am späten Nachmittag besuchen Sie den Dong Ba-Markt. GRAB DES TU DUC: Kaiser Tu Duc, der Hue vor mehr als einhundert Jahren regierte ließ sein Grabmal noch zu Lebzeiten errichten und benutzte es unter anderem zur Meditation und für Theateraufführungen. Die verschiedenen Gebäude befinden sich in einer ruhigen Lage inmitten von bewaldeten Hügeln und Seen. Das Grab wurde zwischen 1864 und 1867 erbaut. Tu Duc war der am längsten regierende Kaiser mit einem sehr luxuriösen Lebensstil. KHAI DINH: Dies war das letzte Grabmal der Nguyen-Dynastie und wurde zwischen 1920 und 1931 gebaut. Seine Lage an den Hängen des Chau E-Berges im Dorf Chau Chau ist herrlich. Die lange Treppenfront zum Grabmal ist von Drachen gesäumt und Deckengemälde und Keramikfresken sind zu sehen. Übernachtung in Hue.
Tag 5: Hue-Da Nang-Hoi An
Nach dem Frühstück werden Sie vormittags eine Bootsfahrt auf dem Duftfluss zur Besichtigung der Thien-Mu-Pagode erleben. Anschließend Besuch der Kaiserzitadelle. THIEN MU PAGODE: knapp außerhalb Hues am Ufer des Parfümflusses gelegen war dies eine Brutstätte der Anti-Regierungs-Proteste während der frühen 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Hinter dem Hauptheiligtum der Pagode steht heute noch der Austin, der den Mönch Thich Quang Duc nach Saigon brachte, wo er sich 1963 selbst verbrannte. KAISERSTADT: die Stadt innerhalb der Festung wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet und der 'Verbotenen Stadt' in Peking nachempfunden. Zahllose Paläste und Tempel befinden sich innerhalb des Komplexes, ebenso wie Türme, eine Bücherei und ein Museum. NGO MON TOR: dies ist der Haupteingang zur Kaiserstadt und befindet sich gegenüber des Flaggenturmes. Der mittlere Weg durch die gelben Tore war einzig dem Kaiser vorbehalten, ebenso wie die Brücke über den Lotosteich. THAI HOA PALAST: er wurde 1803 errichtet und 1833 an seinen jetzigen Platz versetzt. Der Thai Hoa Palast ist eine geräumige Halle mit einem auf 80 geschnitzten und rot lackierten Säulen ruhendem Dach. HALLEN DER MANDARINE: in diesen Gebäuden bereiteten sich die Mandarine auf die höfischen Zeremonien vor, die in der 1977 restaurierten Can Chanh Empfangshalle stattfanden. NEUN DYNASTISCHE URNEN: die Bronzeurnen wurden zwischen 1835 und 1837 in Auftrag gegeben und gegossen. Feine traditionelle Ziselierungen schmücken die Seiten der Urnen und jede ist einem anderen Nguyen-Monarchen gewidmet. VERBOTENE PURPURNE STADT: sie war dem Kaiser und seiner Familie persönlich vorbehalten. Einzig Eunuchen durften als Diener die Stadt betreten, da sie den königlichen Konkubinen nicht gefährlich werden konnten. **heute nur noch Ruinen** Am Mittag Fahrt über den berühmten Wolkenpass nach Danang mit Besuch des Cham-Museums und Besichtigung der Marmorberge. Weiterfahrt nach Hoi An. Übernachtung in Hoi An.
Tag 6: Hoi An-Flug Da Nang-Saigon BL597 11:50-13:00 oder VN325 13:30-14:40
Frühstück im Hotel. Vormittags Besichtigung der antiken Hafenstadt Hoi An. HOI AN: Hoi An ist eine malerische Stadt südlich von Da Nang am Fluss Thu Bon gelegen. Den westlichen Kaufleuten war die Stadt während des 17., 18. und 19. Jahrhunderts unter dem Namen Faifo als einer der führenden internationalen Häfen Südostasiens bekannt. Am besten lassen sich die Sehenswürdigkeiten Hoi Ans zu Fuß und/oder mit der Fahrradrikscha besichtigen. Die drei nachfolgenden aufgeführten Sehenswürdigkeiten werden besichtigt. PHUOC KIEN PAGODE: chinesische Pagode aus dem Jahre 1690, die 1900 restauriert und vergrößert wurde. Sie ist typisch für die chinesischen Clans, die sich in der Gegend von Hoi An ansiedelten. Der Tempel ist Thien Hau Thanh Mau gewidmet (Göttin des Meeres und Patronin der Seefahrer und Fischer). JAPANISCHE ÜBERDACHTE BRÜCKE: 1593 wurde hier die erste Brücke konstruiert. Sie wurde von der japanischen Gemeinde in Hoi An erbaut, um ihr Viertel mit dem der Chinesen auf der anderen Seite des Flusses zu verbinden. Die Brücke bekam ein Dach, so dass sie auch Schutz vor Regen und Sonne bot. TAN KY HAUS: im späten 19. Jh. für einen Kaufmann erbaut ein Vorfahre der heutigen Bewohner. Anschließend Transfer zum Danang Flughafen für den Inlandsflug nach Saigon. Nach Ankunft auf Tan Son Nhat-Flughafen erfolgt eine halbtätige Stadtrundfahrt in Saigon mit Besichtigung des Chinesenviertels, der Thien Hau-Pagode und des Binh Tay-Marktes. Übernachtung in Saigon.
Tag 7: Saigon-Cu Chi-Abreise
Nach dem Frühstück werden Sie die ca. 200 km langen Tunnelsysteme von Cu Chi besichtigen. TUNNEL VON CU CHI: wegen seiner strategisch günstigen Lage war Cu Chi während des Vietnamkrieges ein wichtiger Stützpunkt. Der Vietcong baute ein unterirdisches 200 km langes Tunnelsystem mit Kommandoständen, Krankenhäusern, Schutzräumen und Waffenfabriken. Anschließend Rückfahrt nach Saigon. Kurze Stadtrundfahrt mit Besuch des Hauptpostgebäudes, des Rathauses und des damaligen Präsidentenpalasts von außen. KATHEDRALE NOTRE DAME: sie liegt im Zentrum des Regierungsviertels und wurde zwischen 1877 und 1883 erbaut. Sie ist neoromanischen Stils und hat zwei hohe quadratische Türme mit eisernen Spitzen. Vor der Kathedrale steht eine Statue der Jungfrau Maria. HAUPT-POSTGEBÄUDE: das Gebäude im französischen Stil mit dem gläsernen Vordach und den eisernen Rahmen liegt ganz in der Nähe der Kathedrale Notre Dame. Es wurde zwischen 1886 und 1891 erbaut und ist bei weitem das größte Postgebäude in Vietnam. RATHAUS: erbaut 1908, auch unter dem Namen 'Hotel de Ville' bekannt liegt am nördlichen Ende des Nguyen Hue Boulevards. **nur von außen zu betrachten** ALTES OPERHAUS: erbaut um die Jahrhundertwende und erstmals in der 40er Jahren renoviert, wurde das Gebäude nach 1956 als Versammlungshalle eines Teils der Nationalversammlung genutzt. Heute ist das Gebäude wieder als Theater in Betrieb - auch 'Saigon Concert Hall' genannt. **Nur von außen zu betrachten** Nach einem kurzen Einkaufsbummel im Ben Thanh Markt Transfer zum Tan Son Nhat Airport für den Rückflug nach Europa bzw. zum nächsten gebuchten Zielort. PALAST DER WIEDERVEREINIGUNG: der 'Palast der Unabhängigkeit' des südvietnamesischen Präsidenten wurde am 30. April 1975 von nordvietnamesischen Panzern gestürmt, was das Ende Südvietnams bedeutete. Der Palast wurde im Originalzustand erhalten. BEN THANH MARKT: der Zentralmarkt Saigons und die umliegenden Straßen gehören zu den lebendigsten Gegenden der Stadt. Alles, was der Saigoner Durchschnittsbewohner essen, anziehen oder sonst irgendwie gebrauchen kann wird hier angeboten. Anschließend Transfer zum Tan Son Nhat Flughafen für den Rückflug nach Europa.
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