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Die Wiege der Zivilisation

12-tägige Rundreise in Syrien

Tag 1: Ankunft Damaskus

Gleich nach Ihrer Ankunft am Internationalen Flughafen Damaskus werden Sie von unserem Vertreter begrüßt, der Ihnen bei den Einreiseformalitäten hilft. Anschließend Transfer zum Hotel in Damaskus, wo Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung steht.

Tag 2: Damaskus

Heute lernen wir Damaskus kennen, das sich rühmt, der älteste, kontinuierlich bewohnte Orte der Welt zu sein. Wir besuchen das Nationalmuseum, den Azem Palast aus dem 18. Jahrhundert, die imposante Umayyaden-Moschee und im christlichen Viertel Bab Tuma die Ananias Kapelle sowie die Kirche St. Paulus. Sie soll an der Stelle stehen, von der Apostel Paulus aus Damaskus flüchtete. Übernachtung in Damaskus.

Tag 3: Damaskus – Seidnaya – Maaloula – Crac des Chevaliers – Übernachtung in Safita

Unsere erste Station des Tages ist der Wallfahrtsort Seidnaya. Auf einem Hügel findet sich der Konvent, der im Jahr 547 von Kaiser Justinian gegründet wurde und eine Ikone der Heiligen Maria beherbergt. Anschließend besuchen wir Maaloula, ein christliches Dorf im Qalamoun-Gebirge, wo sich bis heute Aramäisch, die Sprache Jesus, erhalten hat. Wir besuchen die Klöster St. Tekla und St. Sergius. Weiter im Norden gelangen wir zur bekannten Kreuzfahrerburg Crac des Chevaliers. Übernachtung in Safita unweit der Burg.

Tag 4: Safita – Amrit – Tartus – Lattakia

Heute entdecken wir die Überreste der phönizischen Stadt Amrit mit ihren auffallenden Spindelgräbern. Nur 7 km weiter gelangen wir nach Tartus, wichtigste Hafenstadt der Kreuzritter, aus dieser Zeit stammt die Kathedrale Notre-Dame de Tortosa. Entlang der Küste geht es nach Lattakia, der größten Hafenstadt Syriens. Hier gibt es zwar keine außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten, aber die Boulevards, die Corniche und die Lage am Mittelmeer laden zu einem freien Nachmittag ein. Übernachtung in Lattakia.

Tag 5: Lattakia – Salah ad-Dins Burg – Apameia – Hama

In landschaftlich beeindruckender Umgebung liegt die Salah ad-Dins Burg mit ihrem markanten Burggraben. Anschließend fahren wir nach Apameia, benannt nach der Frau des Seleukidenkönigs Seleukos I. Nikator. In der Spätantike gab es hier eine bedeutende Philosophenschule und heute kann man hier die 1,6 km lange Säulenstraße und einige Kirchen bewundern. In Hama sehen wir den Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert, der älteste erhaltene Gouverneurspalast in Syrien aus Osmanischer Zeit. Hauptattraktion sind allerdings die berühmten Norias, riesige hölzernen Wasserräder, die entlang des Orontes Fluss zu finden sind. Übernachtung in Hama.

Tag 6: Serjilla – Maaret al Nouman – Ebla – Aleppo

Vormittags besuchen wir Serjilla, eine der besterhaltenen „Toten Städte“ im Nordwesten Syriens. Insgesamt existieren 500 verlassene Siedlungen dieser Art, die teilweise aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammen. In Maaret al Nouman überrascht ein Museum mit Mosaiken aus frühchristlicher Zeit, und in der Ausgrabungsstätte Ebla der Fund mehr als 4000 Jahre alter Keilschrift-Tafeln, in denen sich die älteste Erwähnung Jerusalems findet. Übernachtung in Aleppo.

Tag 7: Aleppo

Aleppo, zweitgrößte Stadt Syriens, ist vor allem bekannt für seine massive Zitadelle, die das historische Stadtzentrum beherrscht. Wir besuchen außerdem das Aleppo Museum, die Große Moschee mit ihrem beeindruckenden mittelalterlichen Minarett, die Suqs mit ihren 12 km langen Gängen und alte Karawansereien. Übernachtung in Aleppo.

Tag 8: Aleppo – Qalaat Jabar – Rasafa – Deir Ezzor

Heute starten wir in den Osten des Landes, ins Zweistromland nach Mesopotamien. Unterwegs besichtigen wir die Burg Jabar am Assad-Stausee, und die alte Pilgerstadt Rasafa, in dem der zum Christentum konvertierte Sergius hingerichtet wurde. Sehenswert ist hier vor allem die Basilika. Nach insgesamt mehr als 300 km erreichen wir Deir Ezzor am Euphrat, wo wir die Nacht verbringen.

Tag 9: Deir Ezzor – Doura Europos – Mari – Palmyra

Deir Ezzor ist ein guter Standort, um die archäologisch interessanten Stätten Doura Europos und Mari zu besuchen. Die griechische Stadt Doura Europos bietet gut erhaltene Ruinen wie den Tempel des Baal mit interessanten Wandmalereien und eine Synagoge. In Mari, ein bedeutender Stadtstaat der Sumerer, hat man tausende Tontafeln, Statuen und die Überreste des Palastes gefunden. Unsere Reise führt uns weiter nach Palmyra zur Übernachtung.

Tag 10: Palmyra

Palmyra, auch „Braut der Wüste“ genannt, entwickelte sich im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. dank ihrer Lage an der Karawanenroute zu einem prunkvollen Ort. Dies ging nicht zuletzt auf das Engagement der Königin Zenobia zurück, die allerdings Rom herausforderte, gefangengenommen und Palmyra zerstört wurde. Übriggeblieben sind unter anderem die Kollonnadenstraße, das Theater, der Baal-Tempel und das Tal der Gräber. Übernachtung in Palmyra.

Tag 11: Palmyra – Damaskus

Aus der friedlichen Wüste fahren wir zurück ins beschäftigte Damaskus, wo Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung steht, um die orientalischen Flair im überdachten Suq al Hamidiyah zu erleben oder weitere Attraktionen der Hauptstadt zu besichtigen.

Tag 12: Rückflug

Transfer zum Flughafen Damaskus, um Abschied zu nehmen und nach Hause zu fliegen.

Umayyaden-Moschee in Damaskus
Umayyaden-Moschee in Damaskus

Umayyaden-Moschee in Damaskus
Umayyaden-Moschee in Damaskus

Tor Damaskus
Tor Damaskus

Azem Palast in Damaskus
Azem Palast in Damaskus

Maaloula
Maaloula

Zitadelle von Aleppo
Zitadelle von Aleppo

St. Simeon Basilika
St. Simeon Basilika

Crac des Chevaliers
Crac des Chevaliers

Palmyra
Palmyra

 

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