Trongsa
Fährt man die 130km von Wangdue Phodrang nach Trongsa muss man über die „Schwarzen Berge“ und den Pele La. Vor dem Pass kann man noch einen empfehlenswerten Abstecher ins Phobjikha Tal zum Gangte Goemba machen, einem Kloster in tibetischem Stil. Das Gebiet ist Winter-Ressort für die Schwarzhals-Kraniche und auch anderweitig reich an exotischer Fauna.Fährt man die 130km von Wangdue Phodrang nach Trongsa muss man über die „Schwarzen Berge“ und den Pele La. Vor dem Pass kann man noch einen empfehlenswerten Abstecher ins Phobjikha Tal zum Gangte Goemba machen, einem Kloster in tibetischem Stil. Das Gebiet ist Winter-Ressort für die Schwarzhals-Kraniche und auch anderweitig reich an exotischer Fauna.
Hinter dem Pele La und 40km vor Trongsa taucht ganz überaschend der weisse Chendebji Chörten zwischen Strasse und Nikka-Fluss aus der Landschaft. Er wurde vom Lama Shida aus Tibet im 19. Jahrhundert errichtet um die Überreste eines bösen Geistes zu bedecken, der an dieser Stelle erlegt wurde. Der Chörten erinnert an den Swayambhunath in Kathmandu.
In engen Kurven und Serpentinen führt die Transversale, die Strasse die in ganz Bhutan Bergrücken und Flusstäler von Ost nach West überquert, hinunter ins Tal des Mangde Chu. Eine Wegbiegung gibt plötzlich den Blick frei auf das Trongsa Dzong an der gegenüber liegenden Hangseite.
Es ist ein überwältigender Anblick, das mächtige Dzong im warmen Abendlicht hoch über der brausenden Schlucht des Mangde. Trongsa selbst ist eingekeilt zwischen Gebirgspässen und in den 50er Jahren liessen sich hier viele tibetische Flüchtlinge nieder, sie sind heute voll integriert.
Trrongsa Dzong ist das eindrücklichste Dzong des Landes, eines der schönsten Bauwerke traditioneller bhutanescher Architektur. Erbaut wurde es 1644 vom Penlop Tenpa, welcher vom Shabdrung nach Trongsa gesandt wurde um Ostbhutan dem Reich einzugliedern. Vor dem Bau der Transversale verlief der einzige Saumpfad zwischen Ost- und Westbhutan mitten durch das Dzong und verschaffte dem Penlop damit die absolute Kontrolle. Das Dzong ist auch der Ahnensitz der königlichen Familie von dem aus die ersten beiden Könige regierten. Heute noch ist es Tradition, dass der Kronprinz vor der Thronbesteigung als Penlop von Trongsa dient. Trongsa selbst ist eingekeilt zwischen Gebirgspässen und in den 50er Jahren liessen sich hier viele tibetische Flüchtlinge nieder, sie sind heute voll integriert.
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