Überlandreise
Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1 Ankunft in Hanoi
Ankunft am Noi Bai-Flughafen. Transfer ins Hotel. Nachmittags Rikschafahrt durch die Altstadt. Abends Besuch des Wasserpuppentheaters. Übernachtung in Hanoi.
Tag 2 Hanoi-Ha Long-Bucht
Frühstück im Hotel. Stadtrundfahrt: Ho-Chi-Minh-Mausoleum, Literaturtempel, Einsäulenpagode, Ngoc Son Tempel, sowie der Hoan Kiem See. Anschließend Fahrt nach Ha Long. Übernachtung in Ha Long.
Tag 3 Ha Long-Bucht-Hanoi
Nach dem Frühstück im Hotel folgt eine vierstündige ausgedehnte Bootsfahrt in der berühmten Ha Long-Bucht mit ihren unzähligen Inseln, Grotten und bizarren Felsformationen – unterwegs Seafood Lunch. Rückkehr nach Ha Long, Rückfahrt nach Hanoi – unterwegs Besuch einer Seidenweberei. Übernachtung in Hanoi.
Tag 4 Hanoi-Hoa Lu
Nach dem Frühstück im Hotel Ausflug mit dem Fahrzeug und dem Boot von Hanoi zur “Trockenen Halong-Bucht” und nach Hoa Lu. Fahrt südwestlich in Richtung Ninh Binh auf dem Highway 1 Besuch mehrerer interessanter Orte in der Provinz Ninh Binh. TROCKENE HALONG-BUCHT: vor langer Zeit war dies eine vom Meer bedeckte Bucht, in der heute noch große Berge und Felskegel in einer atemberaubenden Szenerie aus den sich weithin ausdehnenden Reisfeldern ragen. Ein anderer Name dieser Bucht ist Tam Coc, was soviel heißt wie „Drei Grotten“: Hang Ca, die erste Grotte, ist 127 m lang, Hang Giua, die zweite Grotte, ist 70 m lang und die dritte Grotte, Hang Cuoi ist 40 m lang. HOA LU: während der Dinh Dynastie (980-1009) war dies die vietnamesische Hauptstadt. Der Ort war durch seine Nähe zu China hervorragend als Hauptstadt geeignet. Außerdem bot die bizarre Landschaft einen guten Schutz. Das alte Hoa Lu ist fast vollständig zerstört. Übernachtung in Hoa Lu.
Tag 5 Hoa Lu-Vinh
Frühstück im Hotel. Weiterreise nach Vinh. Unterwegs Besuch des Dorfes Kim Lien, dem Geburtsorte von Ho Chi Minh. Übernachtung in Vinh.
Tag 6 Vinh-Phong Nha-Dong Hoi
Frühstück im Hotel. Weiterfahrt nach Dong Hoi. Ausflug zur Phong Nha Grotte, eine der größten Höhlen und Grotten in der Welt mit der Länge von 22 km. Besuch des 2.5 km tiefen Untergrunds, der trockenen Höhle, Palast der Stalagmite und Stalaktite, und der dunklen Höhle. Übernachtung in einem Strandhotel in Dong Hoi.
Tag 7 Dong Hoi-Hue
Frühstück. Fahrt nach Hue. Unterwegs besuchen Sie die Hien Luong-Brücke auf dem 17. Breitengrad, der ehemaligen Demarkationslinie zwischen Nord- und Südvietnam. Anschließend Besuch der Vinh Moc-Tunnel. Nach Ankunft in Hue Besuch des Dong Ba-Marktes. Check-in ins Hotel. Übernachtung in Hue.
Tag 8 Hue-Da Nang-Hoi An
Frühstück im Hotel. Ausflug mit dem Boot auf dem Huong Giang Fluss (Duftfluss) zur Thien Mu Pagode THIEN MU PAGODE: knapp außerhalb Hues am Ufer des Parfümflusses gelegen war dies eine Brutstätte der Anti-Regierungs-Proteste während der frühen 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Hinter dem Hauptheiligtum der Pagode steht heute noch der Austin, der den Mönch Thich Quang Duc nach Saigon brachte, wo er sich 1963 selbst verbrannte. Mit dem Fahrzeug von Hue nach Da Nang. Abfahrt nach Süden auf dem Highway 1 über den Wolkenpass und vorbei an Lang Co. HAI VAN PASS: der Pass verläuft über einen Ausläufer der Truong Son Gebirgskette, die bis in das Südchinesische Meer hin abfällt. Die Straße verläuft durch unglaublich bergige Landschaft mit spektakulären Ausblicken. LANG CO: bietet auf der einen Seite einen hübschen inselartigen Strandstreifen mit Schatten spendenden Palmen und einer kristallklaren Lagune und auf der anderen Seite einen kilometerlangen Küstenstreifen hin zum Südchinesischen Meer. Besichtigung von Da Nang. Vietnams viertgrößte Stadt liegt an der nördlichen Grenze der tropischen Zone und bietet das ganze Jahr über ein sehr angenehmes Klima. CHAM MUSEUM: es wurde 1915 von der 'Ecole Francaise d'Extreme Orient' errichtet. Die Sammlung der Chamskulpturen unter freiem Himmel ist eine der besten der Welt. Atemberaubend schön sind viele der Steinmetzarbeiten in Sandstein CHINA BEACH: berühmt geworden durch amerikanische Fernsehserien gleichen Namens, erstreckt er sich kilometerweit nördlich und südlich der Marmorberge. Während des Vietnamkrieges wurden hier Soldaten zur 'Erholung und Entspannung' eingeflogen. MARMORBERGE: sie bestehen aus fünf marmornen Felskegeln, die früher einmal Inseln waren. Jedem der Berge wird eines der fünf Elemente des Universums zugeordnet (Wasser, Metall, Holz, Feuer, Erde). Der höchste und bekannteste ist der Son Thuy mit einer Vielzahl natürlicher Grotten, in die über Jahrhunderte hinweg buddhistische Heiligtümer gebaut wurden. Während der Regentschaft der Champa wurden dieselben Höhlen als Hinduschreine genutzt. Übernachtung in Hoi An.
Tag 9 Hoi An-My Son-Hoi An
Nach dem Frühstück fahren Sie auf einem völlig bombardierten Weg nach My Son, um die Spuren des alten Cham-Reiches zu entdecken. MY SON: Versteckt im Wald liegt die Ruine der ehemaligen Cham-Hauptstadt. Der heilige See aus dem Königsreich Champa in My Son ist der wichtigste historische Ort. Die Tempel und die Trümmer liefern eine Anschauung von dem geistigen und religiösen Glauben der Cham. Unzählige Bauten wurden durch die Kriegsjahre zerstört. Die beeindruckenden Ruinen von My Son werden immer mit den Ruinen von Angor in Kambodscha, Pagan in Burma und Auythaya in Thailand verglichen. My Son ist bekannt für seine mysteriösen Gebäude mit wunderschönen Steinskulpturen, die die Zeugen der vergangenen Kultur sind. Anschließend Rückfahrt nach Hoi An. Besichtigung der antiken Hafenstadt Hoi An. HOI AN: Hoi An ist eine malerische Stadt südlich von Da Nang am Fluss Thu Bon gelegen. Den westlichen Kaufleuten war die Stadt während des 17., 18. und 19. Jahrhunderts unter dem Namen Faifo als einer der führenden internationalen Häfen Südostasiens bekannt. Am besten lassen sich die Sehenswürdigkeiten Hoi Ans zu Fuß und/oder mit der Fahrradrikscha besichtigen. Die drei nachfolgenden aufgeführten Sehenswürdigkeiten werden besichtigt. PHUOC KIEN PAGODE: chinesische Pagode aus dem Jahre 1690, die 1900 Restauriert und vergrößert wurde. Sie ist typisch für die chinesischen Clans, die sich in der Gegend von Hoi An ansiedelten. Der Tempel ist Thien Hau Thanh Mau gewidmet (Göttin des Meeres und Patronin der Seefahrer und Fischer). JAPANISCHE ÜBERDACHTE BRÜCKE: 1593 wurde hier die erste Brücke konstruiert. Sie wurde von der japanischen Gemeinde in Hoi An erbaut, um ihr Viertel mit dem der Chinesen auf der anderen Seite des Flusses zu verbinden. Die Brücke bekam ein Dach, so dass sie auch Schutz vor Regen und Sonne bot. TAN KY HAUS: im späten 19. Jh. für einen Kaufmann erbaut ein Vorfahre der heutigen Bewohner. Übernachtung in Hoi An.
Tag 10 Hoi An-Qui Nhon
Nach dem Frühsück fahren Sie auf der Nationalstraße Nr.1 in den Süden und halten gelegenlich für Fotostops. Wenige Kilometer vor ihrem heutigen Reiseziel Qui Nhon entfernt, besichtigen Sie Cham Türme von Thap Doi. Übernachtung in der Hafenstadt Qui Nhon.
Tag 11 Qui Nhon-Nha Trang
Frühstück im Hotel. Die Küstenstraße von Qui Nhon nach Nha Trang gehört zu den spektakulärsten Routen in Vietnam. Sie reisen vorbei an Reisfeldern, traumhaften Stränden und einsamen Buchten. Bei einem Stop in Dai Lanh haben Sie die Möglichkeit, diese Einzigartigkeit zu genießen. Übernachtung in Nha Trang.
Tag 12 Nha Trang's Inseln
Frühstück im Hotel. Mit dem Boot unternehmen Sie Ausflug zum Tri Nguyen Aquarium, einem Fischerdorf und den nahegelegenen Inseln, wo Sie schwimmen und schnorcheln können. Rückkehr nach Nha Trang. Am späten Nachmittag gehen Sie auf eine Stadtrundfahrt in Nha Trang mit Besuch der Po Nagar Cham Türme, der Long Son Pagode und der Zentralmarkthalle. Übernachtung in Nha Trang.
Tag 13 Nha Trang-Dalat
Frühstück im Hotel. Fahrt über Phan Rang nach Da Lat. Unterwegs Besuch der Po Klong Garai Cham Türmer. Anschließend Übergang des Ngoan Muc Passes. In Da Lat, der „Stadt des ewigen Frühlings“, unternehmen Sie einen Stadtrundgang und besuchen die Sommerresidenz von Bao Dai, dem letzten vietnamesischen König, den budhdhistischen Tempel Truc Lam und die Zentralmarkthalle. Übernachtung in Da Lat.
Tag 14 Dalat-Mui Ne
Frühstück. Abfahrt nach Mui Ne. Nach Ankunft in Mui Ne Transfer zu einem komfortablen Strandresort. Am späten Nachmittag können Sie einen Spaziergang zum Fischerdorf machen, um den Sonnenuntergang auf den Sanddünen zu bewundern. Übernachtung in Mui Ne.
Tag 15 Mui Ne
Frühstück im Resort. Freien Tag zum Baden. Übernachtung am traumhaften Strand von Mui Ne.
Tag 16 Mui Ne-Saigon
Frühstück im Resort. Vormittag zur freien Verfügung. Nach dem Check-out fahren Sie nach Saigon-der pulsierenden Metropole in Süd-Vietnam. Untewegs besuchen Sie Drachenfruchtplanantage, die in diesem Gebiet wächst. Übernachtung in Saigon.
Tag 17 Saigon-Cu Chi-Tay Ninh
Frühstück im Hotel. Ausflug mit dem Fahrzeug von Saigon zu den Tunneln von Cu Chi. Besuch Des Cu Chi-Tunnelsystems. Weiterfahrt nach Tay Ninh zur Besichtigung des Cao Dai-Grosstemples. TUNNEL VON CU CHI: wegen seiner strategisch günstigen Lage war Cu Chi während des Vietnamkrieges ein wichtiger Stützpunkt. Der Vietcong baute ein unterirdisches 200 km langes Tunnelsystem mit Kommandoständen, Krankenhäusern, Schutzräumen und Waffenfabriken. TAY NINH: Tay Ninh ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und der Hauptsitz der Cao-Dai Sekte, eine der schillerndsten Religionsgemeinschaften Vietnams. Der Cao-Dai-Großtempel innerhalb des heiligen Stuhls der Sekte ist eines der verblüffendsten Bauwerke in ganz Asien und wurde zwischen 1933 und 1955 erbaut. Als geographisches Hauptmerkmal dieser Gegend fungiert der Nui Ba Den (Berg der Schwarzen Frau), der 850 m hoch aus der ihn umgebenden Ebene ragt. Wichtige Anmerkung: In der Woche vor dem TET Festival (vietnamesisches Neujahrs Fest) oder während der TET Feierlichkeiten kann es zur unangekündigten Absage der täglichen Priesterzeremonie in Tay Ninh kommen. Rückfahrt nach Saigon. Übernachtung in Saigon.
Tag 18 Saigon-My Tho-Can Tho
Frühstück im Hotel. Abfahrt nach My Tho für den Bootausflug auf dem Mekong. MY THO: die Hauptstadt der Provinz Tien Giang ist eine der ärmsten Städte im Flussdelta. Die Wirtschaft basiert auf Fischerei und dem Anbau von Reis, Kokosnüssen, Bananen, Mangos, Longans und Zitrusfrüchten. Besichtigung des schwimmenden Fischmarktes, der Drachen-, Einhorn-, Schildkröten-, und Phönixinsel. Landgang an der Schildkröteninsel, Besuch der Obstplantagen und Verkostung der tropischen Früchte. Dazu wir traditionelle Musik aus Südvietnam gespielt. Erkunden des natürlichen Vam Chua Kanal mit dem Ruderboot. Besuch einer Bienenfarm und Honigteeverkostung. Eine Fahrt mit dem „xe loi“ (einem vom Motorrad gezogenen Wagen) auf einer schönen Landstraße. Besuch eines Kokoszuckerbetriebs. CAN THO: die Provinzhauptstadt und das politische, wirtschaftliche, kulturelle und beförderungstechnische Zentrum des Mekong-Deltas. Die Reismühlen bilden hier die Hauptindustrie. Verkostung von frischen Bonbons. Rückkehr nach My Tho mit einem größeren Boot. Weiterfahrt nach Can Tho. Übernachtung in Can Tho.
Tag 19 Can Tho-Chau Doc
Frühstück im Hotel. Frühmorgens Besuch der berühmtesten schwimmenden Markt von Cai Rang. Anschließend fahren Sie nach Chau Doc. Sie besuchen den Sam-Berg und unternehmen eine Bootsfahrt zu einem Minderheitendorf, einer islamischen Moschee und des Lady Chua Xu Tempels. MOSCHEEN: die dämmrige, gewölbte Chau-Giang-Moschee dient der einheimischen Cham-Moslemgemeinde als Gebetshaus und liegt im Dörfchen Chau Giang auf der anderen Flussseite. Dort befindet sich auch die Mubarkmoschee, die als Koranschule genutzt wird. In der Gegend um Chau Doc gibt es noch andere kleinere Moscheen. SCHWIMMENDE HÄUSER: diese Häuser schwimmen auf leeren Fässern und bieten ihren Bewohnern neben dem Platz zum Leben auch die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, denn unterhalb der Häuser hängen Metallnetze, in denen Fische gezüchtet werden. SAM-BERG: in diesen Berg hineingebaut wurden Dutzende Pagoden und Tempel, viele davon in Höhlen. Der chinesische Einfluss ist offensichtlich und so ist der Samberg ein beliebtes Ziel für die ethnischen Chinesen, entweder als Pilger von Saigon oder als Touristen aus Taiwan. Vom Berggipfel hat man einen spektakulären Ausblick bis nach Kambodscha hinein. LADY CHUA XU: die Pagode, die 1820 errichtet wurde, blickt auf den Samberg. Der Legende zufolge stand die Statue der Lady Chau Xu einst auf dem Gipfel des Samberges. Als im frühen 19. Jahrhundert siamesische Truppen versuchten sie zu stehlen und den Berg hinunter zu tragen wurde die Statue immer schwerer und schwerer, so daß sie Siamesen sie schließlich aufgaben. Übernachtung in Chau Doc.
Tag 20 Chau Doc-Saigon
Frühstück im Hotel. Rückfahrt über Cao Lanh vorbei an zahllosen Reisfeldern nach Saigon. Eine Reedgrasebene mit unzähligen Kanälen, Seen und Lotusteichen bildet die Umgebung Cao Lanhs, in der sich ein einzigartiges Kranich-Reservat befindet. Übernachtung in Sagon.
Tag 21 Abreise aus Saigon
Frühstück im Hotel. Programmende mit Transfer zum Tan Son Nhat Flughafen für den Rückflug nach Europa.
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