Yunnan Provinz „Li Jiang“, „Shangri La“ und “Lu Gu”
Die Yunnan Provinz liegt im Süden Chinas und ist vor allem berühmt für ihr „Wasser Festival“. Dabei übergießen die Einwohner sich jedes Jahr ausgiebig mit Wasser, je nasser die Einzelnen Teilnehmer aus der Prozedur hervor gehen, desto populärer sind sie. Hier finden sich viele Touristenplätze, die außerhalb Chinas noch keinen Weltruf erlangt haben und die wir deshalb als „geheime Reiseattraktionen“ aufführen. Unter Ihnen finden sich „Li Jiang“, „Shangri-La“, der See „Lu Gu“ u.a.:Die Stadt „Li Jiang“ liegt im Nordwesten der „Yunnan Provinz“ und ist ein Platz mit einer 1000jaehrigen Geschichte: Im alten China war „Li Jiang“ ein Umschlagplatz für Handelsguter entlag der alten Seidenstrasse. Die Landschaft ist einmalig und abwechslungsreich: Täler wechseln sich mit schneebedeckten Gipfeln ab, das schier unendliche grüne Weideland lässt sich von vielen natürlichen Aussichtspunkten aus betrachten. Chinesen betonen die Einheit von Bergen, Flüssen und der Stadt „Li Jiang“, es handelt sich um eine Gegend in der der Schutz der Landschaft Priorität hat. Viele nennen die Gegend auch die „Schweiz des Ostens“.
„Shangri La“ ist eine weiterer wunderschöner Landschaftsstrich im Nordwesten der Yunnan Provinz. „Shangri La“ bedeutet so viel wie „saubere Erde“ und geht auf Buddhistische Ursprünge zurück. Die Durchschnittshöhe dieser landschaftlichen Schönheit beträgt 3280 Meter, bekannt ist auch das zusammenhangende Gebiet der „Schneegipfel“ mit dem Namen „Mei Li“. Über Hunderte von Kilometern erstreckt sich eine atemberaubende Berglandschaft mit der höchsten Erhebung, dem 6740 Meter hohem Berg „Kawagebo“. Wälder, Seen, Schneegipfel mit ihren Gletschern und die Täler dazwischen bilden das zauberhafte „Shangri La“.
Der See „Lu Gu“ ist auch unter dem Namen „Frauenwelt“ in China bekannt. Der 52 Quadratkilometer umfassende See liegt in einer Höhe von 2680 Metern und hat eine durchschnittliche Tiefe von 40 Metern. Das besondere ist – neben seiner schieren Ausdehnung – die ungewöhnlich gute Wasserqualität, selbst in einer Tiefe von 12 Metern kann der Grund noch mühelos erkannt werden. Der Wald „Lush“, der den See umgibt, unterliegt ebenso wie der See selbst strengstem Naturschutz. Die wenigen Bewohner, die hier wohnen, leben nach einem eher seltenen Prinzip: Die Frauen regeln den kompletten Alltag, Männer haben nicht viel zu sagen.
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