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Auf seinem berühmten Alexanderzug eroberte Alexander der Große, Thronfolger seines Vaters Phillip II. und König von Makedonien auch Ägypten. Im Jahre 332 v. Chr. ließ Alexander der Große die Stadt Alexandria von seinem Architekten Dinocrates erbauen. Die Stadt sollte seinen Namen verewigen, was ihr wohl unbestritten gelungen ist. Alexander selber hatte jedoch nicht viel von dieser Stadt. Es heißt, er selber sei nie dort gewesen. Nach seinem Tod soll er in einem Mausoleum in Alexandria beigesetzt worden sein. Gefunden aber wurde sein Grab bis heute nicht.

Unter den Ptolemäern wurde Alexandria schnell zu berühmtesten und begehrtesten Städte des griechischen Reiches. Bauwerke wie der Leuchtturm von Alexandria, erbaut von Sostratus von Knidos, ca. 300 v. Chr. auf der Insel Pharos vor der Hafeneinfahrt von Alexandria. Er zählt heute zu den sieben Weltwundern der Antike. Ebenso bekannt wie der Leuchtturm ist die Bibliothek von Alexandria. In dieser Bibliothek sollen zur Ihrer Zeit bis an die 700.000 Schriftrollen und Bücher aufbewahrt worden sein. Die Bibliothek wurde von Ptolemeus im Jahre 288 v. Chr. gegründet und galt als Sammelpunkt für die Gelehrten, Weisen und großen Geister, die die damalige Zeit ja nicht selten hervorgebracht hat. Aber auch andere Intellektuelle wie Wissenschaftler und Schüler trafen sich nicht nur zu Lehrzwecken. Die Bibliothek von Alexandria galt auch als Ort der Diskussion und des geistigen Austausches. Sie fiel im Krieg gegen Caesar, der die ägyptische Flotte in Alexandria in Brand setzte, dem Feuer zum Opfer.

In der Seeschlacht bei Actium unterlag Ägypten (zu seiner Zeit von Kleopatra IIV. regiert) dem römischen Kaiser, Großneffen und Haupterben von Gaius Iulius Caesar, Gaius Octavius Thurinus, der damit nicht nur Alexandria, sondern gleich ganz Ägypten dem römischen Reich einverleibte.

In der Spätantike, die historisch als Übergangsepoche zwischen Antike und Mittelalter definiert wird und als moderne Bezeichnung für die Epoche der Mittelmeerwelt gilt, blieb Alexandria stets ein wichtiges kulturelles Zentrum, vor allem geprägt von theologischen Fragen.

In den folgenden Jahren (um 620) wurde das Land Ägypten von den Sassaniden erobert. Ein zweites Perserreich, dass sich hauptsächlich über die heutigen Staaten Irak und Iran erstreckte. Ungefähr 10 Jahre später konnten die Oströmer dieses Gebiet zwar noch einmal für sich gewinnen, verloren es aber im Jahre 642 endgültig an die Araber, womit wir uns beim Beginn der islamischen Expansion befinden.

Übrigens: hier finden Sie Ägypten Reisen mit Alexandria.
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