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Man vermutet die ersten Besiedlungen des Landes vor ca. 100.000 Jahren.

Nach den ersten Siedlern aus der San und der Khoi Khoi, kamen andere Bantuvölker in das Land. Später, die Zeit ist nicht genau belegbar, wurde das Land von verschiedenen Königreichen regiert unter anderem auch von Tswanas, von denen der heutige Staatsname abgeleitet wurde.

Am Anfang des 19. Jahrhundert zogen durch die Zulukriege auch die Ndebeles in den Süden von Botswana und es kam zu zahlreichen kriegerischen Kämpfen. Im Jahre 1840 kamen die ersten Weißen, Händler und Missionare in das Land. 5 Jahre später wurde die erste Missionsstätte Botswanas von Sir David Livingstone ins Leben gerufen.

Das heutige Botswana wurde ursprünglich von Buschmännern bewohnt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden sie von eingewanderten Bantu-Völkern, vor allem den Tswana, vertrieben.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts flohen die Buren vor den britischen Besatzungen aus Südafrika. In Botswana kämpften sie gegen die Stämme der Tswanas und versklavten sie. In Südafrika war die Sklaverei verboten. 1876 suchten die Tswanas bei den Briten Unterstützung, es dauerte jedoch etwa 9 Jahre, bis dies in einem Schutzvertrag eingeräumt wurde. Mit Hilfe eines Gremiums lief das heutige Botswana im Jahr 1950 seine ersten Schritte in die Unabhängigkeit.

1965 bekam das Land in Gaborone seinen ersten Verwaltungssitz. Nur ein weiteres Jahr später wurde Botswana endlich eigenständig und Mitglied im britischen Commonwealth. Jahrelang zählte Botswana zu den Ärmsten Ländern der Welt, doch mit der Entdeckung der Diamantvorkommnisse 1967 änderte sich die finanzielle Situation des Landes erheblich. Mehr als 70 % des Exportes geht auf das Konto der Diamantenausfuhr.

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