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Alexandria verlor ab dem Mittelalter (von ca. 500 n. Chr. bis 1500 n. Chr.) bis in die Neuzeit (ab 1500, Entdeckung Amerikas 1492, Luthers Reformation 1517) immer mehr an politischer Bedeutung. Sie spielte als Hafenstadt weiterhin eine wichtige Rolle, rückte aber durch die zunehmende Bedeutung von Städten wie Konstantinopel und Kairo aus dem Fokus der Araber. Erst mit Einleitung der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, errange die Metropole einen bedeutenden Wiederaufstieg. Seine geographische Nähe zum Suezkanal und damit die Verbindung als Seeweg nach Indien rückte Alexandria wieder ins wirtschaftliche Zentrum der Kolonialstaaten.

Heute hat Alexandria eine wichtige Funktion für den ägyptischen Export. 75% der Exportwirtschaft wird über den Hafen von Alexandria abgewickelt. Die ehemalige Hauptstadt ist geprägt vor allem von Textil- und Chemieindustrie, Fahrzeugbau, Erdölraffinerien, Nahrungsmittelindustrie. Sie ist damit der zweitgrößte Industriestandort von Ägypten. Sollten Sie sich mal auf einer Ägypten Reise in Alexandria befinden, werden Sie ein geteiltes Stadtbild bemerken. Die Altstadt, die zwischen den beiden Hafenbecken liegt, ist geprägt von engen Gassen und Basaren, wo Sie Textilien, Wasserpfeifen, Gewürze u.v.m erhandeln können. Das moderne Stadtviertel von Alexandria, die Neustadt, hat längst der westlich Einfluss erreicht. Hier wirkt alles neuer und modern und lässt nichts mehr vom geschichtlichen Hinterrund der Stadt erahnen. Dieser reißt aber noch lange nicht ab! Erst letztes Jahr (2005) haben Archäologen beim Tauchen vor der Küste von Alexandria alte und versunkene Hafenanlagen entdeckt. Diese stammen vermutlich noch aus der Zeit der Ptolemäer. 

Übrigens: hier finden Sie Ägypten Reisen mit Alexandria.
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