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Die ersten Menschen, die sich in Südafrika niederließen, waren die so genannten Bantu. Diese lebten bereits im 15 Jahrhundert in Südafrika und vertrieben im Laufe der Zeit immer wieder andere Völker.

Am 06.04.1652 gelangte das südafrikanische Land in die Macht der Niederländer, welche sich am Kap der Guten Hoffnung niederließen und dieses besetzten. Als wäre die Besetzung nicht schon genug, holten sie auch noch aus vielen verschiedenen Ländern der Erde (beispielsweise Indien) Sklaven ins Land und ließen sie für sich schuften. Doch die Besetzung durch die Niederländer nahm im Jahre 1797 ein jähes Ende, indem sich die Briten das von den Niederländern besetzte Land unter den Nagel rissen.

Bereits 5 Jahre später wurde das Land allerdings an die Niederlande zurückgegeben. Hierauf konnte man sich im Rahmen einer Friedensvereinbarung einigen. Das Hin und Her nahm kein Ende. Bereits kurze Zeit später ging das Kap der guten Hoffnung wieder an die Briten über und war seitdem eine offizielle britische Kolonie.

In den Jahren 1867 bis 1886 erlebte das Land Südafrika eine Welle der Einwanderung, die vor allem von europäischen Menschen geprägt war. Auf Grund der Tatsache, dass in Südafrika Gold und Diamanten gefunden wurden, reisten viele Menschen von heute auf morgen in das Land, um ebenfalls etwas von dem Kuchen abzubekommen.

Während der Zeit der Besetzung des Kap der guten Hoffnung durch die Briten kam es immer wieder zum Krieg mit den Buren, welche sich im Laufe der Zeit bis an die Grenzen der britischen Kolonie niederließen. Man wollte nun die Briten besiegen, um das Stück Land ebenfalls zu bekommen. Doch die Buren zogen den Kürzeren, sodass ein Teil der Buren-Regionen an die britische Macht übergingen. Allerdings wurde vereinbart, dass die Buren weiterhin ihre Rechte behalten.

Ein geschichtlich sehr großer Schritt war der Zusammenschluss der Kolonien Transvaal, Oranhe-Freistaat, Natal sowie der Kap-Kolonie zur so genannten Südafrikanischen Union. Dieser wurde am 31.05.1910 besiegelt.

Die Bevölkerung des südafrikanischen Landes litt immer wieder darunter, nach Hautfarben „sortiert“ und anschließend verschieden behandelt zu werden. Noch heute müssen vor allem die „Schwarzen“ mit bestimmten Vorurteilen leben.

Die in der Zwischenzeit regierende Partei des Landes, beschloss im Jahre 1990, sich langsam selbst zu entmachten, sodass man den Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela nach vielen Jahren der Gefangenschaft freiließ. Dieser wurde im Nachhinein zum ersten schwarzen Präsidenten des südafrikanischen Landes gewählt.

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