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Eines der ersten Völker der Welt, die San, wurde in Botswana immer weiter aus der Bevölkerung und somit aus der Kultur verdrängt. Zum Schluss besaß das Volk nur noch ein winziges Reservat im Zentrum des Kalahari Gebietes.

Alles konzentrierte sich auf die Diamanten, anstatt Kultur aufrecht zu erhalten. So machte man den Fehler und verwies die Sans, ursprünglich Jäger und Sammler, in dafür geschaffene Lager, sodass sie ihrem gewohnten Leben nicht mehr nachgehen konnten. Mit dem Beginn des Tourismus bekamen zumindest die Buschmänner ihren Stellenwert zurück und man errichtete ein Gebiet zum Bushmancamp, um die San-Kultur präsentieren zu können. Heute zeigen die Buschmenschen den neugierigen Touristen die Faszination der Wüste.

Der Ursprung einer besonderen Kultur aus Botswana geht etwa bis in die Jahre 1000 nach Christus zurück. Hier entstand die Toutswe-Kultur, welche für Keramikkunst mit gestempelten und eingeritzten Elementen steht. Bekannt ist sie aus unterschiedlichen Stätten der Archäologie.

Was nicht wirklich populär ist, ist die Tatsache, dass, mit dem Tourismus auch solche Urlauber ins Land kommen, die das Extreme lieben. So gibt es inzwischen auch einige Biker, die den Tuliblocks mit seinen Gebirgszügen aus dem Sattel heraus erleben. Jedes Jahr im April findet in Garbone, der Hauptstadt Botswanas, ein großes kulturelles Highlight statt. Aus den ganzen südafrikanischen Regionen reisen hierzu Musik- und Tanzgruppen an, um nach den Überlieferungen die Volkstänze und Gesänge zu präsentieren.

Von den Buschmännern erfährt man die faszinierende Kunst des Fährtenlesens, die Jagdformen, aber auch alles über die möglichen Strategien zum Überleben in der Wüste. Hier erlebt man das wohl echte Afrika, authentische Klänge und mythische Tänze.

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