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Die Entstehung von Völkergruppen in Ägypten im Neolythikum. Das Neolythikum geht auf die Zeit um 10.000 vor Chr. zurück. Zu dieser Zeit kannte man zwei Volksstämme, die sehr unterschiedlich zueinander waren. Der eine Stamm war eine
mittelmeerländische Rasse und stammte aus dem tiefen Asien. Der andere Stamm kam aus Zentralafrika. Man sagt, dass zu diesen beiden Stämmen noch eine dritte Rasse, nämlich die aus dem sageumwobenen Atlantis stammende Völkergruppe dazugezählt werden müsste. Diese sollen das Niltal über Lybien erreicht haben. Es kristallisierten sich somit 2 Kulturgruppen heraus: die eine Gruppe siedelte sich im Süden des Landes an und gründete deren Hauptstadt Tasa. Die andere Völkergruppe blieb im Norden von Ägypten und siedelte am Delta an. Sie erbauten die 1. Stadt: Merinda.

So entstand das ägyptische Volk, das sich schon früh in 2 Teile splittete. Zwar vereinigten sich die beiden Völker später wieder, die einstige Teilung blieb allerdings für immer spürbar. Außerdem unterteilte sich das gesamte Reich in Gaue, "Heesep" oder im Griechischen "nôrmi" genannt. Oberägypten hatte 22, Unterägypten 20 Hesep.

Das war die Morgenröte der ägyptischen Zivilisation, einer Epoche, die die Ägypten später "die Zeiten des Gottes" nennen werden, als der König Osiris auf dem Thron Ägyptens saß. Dieses Erdenreich des höchsten aller ägyptischen Götter wird in den uns unter den Namen "Text der Pyramiden" überlieferten Schriften dokumentiert. Osiris soll nach der Legende die beiden Gruppen miteinander verschmolzen haben, aber die Vereinigung war nicht von langer Dauer. Um von einer wirklichen Geschichte zu sprechen, muss man hingegen ungefähr in das Jahr um 3.200 v. Chr. zurückgehen.

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