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In Israel herrscht die parlamentarische Demokratie. Zum ersten Mal wurde das Parlament hier am 25. Januar 1949 gewählt. Der Präsident wird immer für sieben Jahre gewählt und hat die Aufgabe den Ministerpräsidenten zu ernennen, welcher dann die Exekutive bildet. Seit 2007 ist Schimon Peres der Präsident des Landes. Er löste Mosche Katzav ab, welcher wegen einer Affäre zurücktreten musste. Das Amt des Ministerpräsidenten bestreitet seit 2006 Ehud Olmert. Sowohl er als auch der amtierende Präsident gehören der 2005 gegründeten Kadima-Partei an. Da es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten über die Ernsthaftigkeit der Friedens- und Waffenstillstandsvorschläge kam, verließ die Arbeitspartei 2002 die Koalation. Bei den Neuwahlen im Januar 2003 ging Likud dann als stärkste Fraktion im Parlament hervor. Im Jahre 2005 wurde die Politik vor allem durch den Verzicht auf die Siedlungen im Gaza-Streifen, welcher durch den damals amtierenden Ministerpräsidenten Sharon erlassen wurde, dominiert. Da er dabei gerade in seiner eigenen Partei auf großen Widerstand stieß, kündigte er 2005 seinen Rücktritt an, wodurch Neuwahlen stattfinden mussten. Im Bereich der Außenpolitik steht vor allem die Lösung des Nahostkonfliktes sowie die Verbesserung der Beziehungen zu den arabischen Ländern im Vordergrund. Zu den Ländern Ägypten und Jordanien unterhält Israel den so genannten kalten Frieden, das heißt das bis zu einem einvernehmlichen Frieden kein weiterer Austausch stattfindet. Im Januar 2007 berichtete die israelische Zeitung darüber, dass es in den Jahren 2004 und 2006 zwischen Israel und Syrien geheime Friedensverhandlungen gegeben haben soll. Ein weiteres sehr wichtiges Ziel ist die Migration der Juden, hier wird vor allem an die Juden gedacht, welche bis heute schweren Verfolgungen ausgesetzt sind.

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