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Naher und mittlerer Osten:

Vielfach geprägt vom Flair das Orients sind die Staaten des Nahen Ostens. Hierzu zählen unter anderem Bahrain, Israel, Irak, Iran, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Mauritius, Oman, Syrien und die Vereinigten Arabische Emirate (VAE). Die oft angespannte politische Lage macht nicht gerade all diese Länder zu idealen Reisezielen, dabei gibt es hier echte Schätze, die es zu entdecken lohnt. Zum Beispiel das touristisch noch nahezu unentdeckte Bahrain. Kaum größer als Hamburg und größtenteils von Sand bedeckt, mit karger Landschaft, subtropischem Klima – aber mit einer Unterwasserwelt, die zu den berühmtesten der Welt zählt. Oder Kuweit. Wer Extreme liebt, wird sich hier wohl fühlen. Zwar findet man im reichsten Land der Welt kaum Vegetation und auch Wildtiere gibt es hier nur wenige, doch sind es die besonderen kulturellen Eigenheiten, die dieses Land für Urlauber spannend machen könnten. Auf biblischen Spuren wandelt man in Jordanien. Durch seine lange Kulturgeschichte kann man hier eine Reihe sehenswerter Orte erkunden, die schon im Altertum bekannt waren – und in der Bibel beschrieben wurden. Badeurlauber wissen Mauritius zu schätzen. Die am dichtesten besiedelte Insel der Welt bietet malerische Buchten und einzigartige Strände, die zum erholen wie geschaffen sind.

Ferner Osten:

„Typisch asiatisch“ geht es in vielen Gegenden des sogenannten Fernen Ostens zu. Länder wie Bhutan, China, Japan, Kambodscha, Korea, Laos, Macau, Malaysia, die Mongolei, Myanmar Nepal, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam verbindet man am ehesten mit Asien. Und die meisten dieser Länder wurden längst als attraktives Reiseziel entdeckt. So zum Beispiel Thailand, dessen Süden mit einer Vielzahl von Baderegionen aufwartet, aber auch sehenswerte Kulturstätten zu bieten hat. Touristisch zurzeit noch weniger erschlossen: China. Das faszinierende Land wird immer noch vorwiegend von Gruppenreisenden aufgesucht, die sich durch das reichhaltige kulturelle Erbe des Landes führen lassen. Doch auch Individualreisende kommen hier immer mehr auf ihre Kosten. Berühmt wegen seiner einzigartigen Tempelanlage Angkor Wat, dem größten religiösen Bauwerk der Erde, ist Kambodscha, das daneben auch eine reiche Flora und Fauna sowie attraktive Baderegionen zu bieten hat. Und Japan? Das wohl teuerste Reiseland der Welt wird besonders durch seine einzigartige Mixtur aus Tradition und Moderne von Touristen besonders geschätzt und hält viele Überraschungen bereit.

Zentralasien und die GUS

So gar nichts asiatisches verbindet man mit der „Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“. Dabei gehört der riesige Staatenverbund, der sich nach Auflösung der Sowjetunion zusammenschloss geografisch größtenteils zu Asien. Aserbaidschan, Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan zählen heute zu den touristisch unbedingt interessanten Zielen – nicht nur für Abenteurer. Aserbeidschan beispielsweise wartet mit einer vielseitigen Natur auf, die zu Ausflugstouren einlädt. Weniger bekannt: das Land verfügt auch über einige attraktive Badeorte am Kaspischen Meer, die touristisch weitgehend unerschlossen sind. Trekking-Urlauber zieht es nach Kirgistan, das sich vor allem durch seine Höhenzüge auszeichnet, denn weite Teile des Landes liegen über 3.000 Meter hoch. Von den Persern beherrscht und mit stark orientalisch geprägter Kultur: Usbekistan. Hier treffen die Ergebnisse Sowjetische Planziele aus Phantasien aus 1001 Nacht, auf die sich das Land allmählich rückbesinnt. Eine interessante Mischung, die es zu kosten gilt.
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