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Mit dem Beginn der Unabhängigkeit wurden viele der Wirtschaftszweige in das Aufgabengebiet des Staates gelegt. Heute wird hier aber versucht diese wieder in den privaten Besitz zu bringen, weil die Ausgaben für die Regierung einfach zu hoch sind. Der Staat hätte somit die Möglichkeit mehr Geld in das Gesundheitswesen und in die Schulausbildung zu geben. Bis ins Jahr 2002 lag die Ausgaben beim Gesundheitswesen gerade einmal bei 4% und für das Schulwesen wurden 24 % ausgegeben. Der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes ist die Landwirtschaft. Da diese aber nur auf einem geringen Landesteil im Norden möglich ist, ist es besonders wichtig, dass die produzierende Industrie hier immer weiter zunimmt. Die wichtigsten hier angebauten Lebensmittel sind Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Oliven. Da die angebauten Produkte aber nicht ausreichen, um die gesamte Bevölkerung zu ernähren, gehört Algerien zu einem der wichtigsten Importländer Afrikas. Besonders die Datteln dienen bei guter Qualität nicht dazu in den eigenen Supermärkten zu verweilen, sondern Sie werden nach Europa exportiert. Eine der Haupteinnahmequellen des Landes sind die hier aufkommenden Bodenschätze wie Eisen, Kupfer, Blei und Erdöl. Das meiste Geld, welches mit dem Export von Erdöl gewonnen wurde, floss der oberen Gesellschaftsschicht zu. Da die Öleinnahme immer weiter zurückgingen, erlebte das Land dann eine Krise, da die Einnahmen aus dem Export nur noch in den Abbau der Auslandsschulden fließen mussten. Im Bereich der Industrie sind hier die Verarbeitung von Erdöl und Erdgas die wichtigsten Wirtschaftszweige. Weitere große Industrien entstanden wiederum durch die Landwirtschaft. Durch die Ernte der Oliven wurde eine Speiseölraffinerie gebaut, sodass auch das Speiseöl zu einem wichtigen Exportgut werden konnte.

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